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06.10.2005 – 04:30

Deutsche Rentenversicherung Bund

Arbeitslos – was heißt das für die Rente?

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    Berlin (ots)

Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Gut zu wissen, dass man im Fall der Fälle abgesichert ist. Das gilt nicht nur für das Arbeitslosengeld 1 und 2, sondern auch für die Rentenbeiträge. Denn die werden von der Agentur für Arbeit übernommen, wenn sich der Arbeitslose dort meldet und seinen Anspruch geltend macht. Die Agentur meldet die Arbeitslosen von sich aus bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger an, erklärt Ulrich Theil, stellvertretender Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund:

    0-Ton: 22 sec. "Sowohl Bezieher von Arbeitslosengeld 1 als auch von Arbeitslosengeld 2 bleiben in der gesetzlichen Rentenversicherung weiterhin pflichtversichert, übrigens auch in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Die Agentur für Arbeit muss die Beiträge in voller Höhe allein bezahlen. Das heißt, der Arbeitslose muss sich an diesen Beiträgen also nicht beteiligen."

    Die Beiträge erhöhen die Entgeltpunkte für die spätere Rente. Beim Arbeitslosengeld 1 werden, wie bisher, die Beiträge aus 80 % des letzten Verdienstes berechnet. Für alle Empfänger von Arbeitslosengeld 2 gilt folgende Regelung:

    0-Ton: 26 sec. "Hier wird, ohne Rücksicht auf die tatsächliche Höhe der Leistung, ein einheitlicher Verdienst von 400 Euro monatlich für den Rentenbeitrag zu Grunde gelegt. Das entspricht derzeit einer Beitragszahlung von 78 Euro monatlich. In Zahlen ausgedrückt: 1 Jahr Arbeitslosengeld-2-Bezug erhöht die monatliche Rente zur Zeit um 4,28 Euro."

    Sollte sich jemand mit einen "1-Euro-Job" etwas hinzuverdienen, wird dieser Hinzuverdienst nicht angerechnet. Für ältere Arbeitslose stellt sich die Frage, ob sie eine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit in Anspruch nehmen können. Die Altersgrenze dafür lag früher bei 60 Jahren, inzwischen muss man dafür 65 Jahre alt sein.

    0-Ton: 17 sec. "Allerdings gibt es eine Reihe von Übergangsregelungen. Versicherte, die bis Dezember 1945 geboren wurden, können diese Rente weiterhin frühestens ab dem 60. Lebensjahr, allerdings mit Rentenabschlägen von bis zu 18 % in Anspruch nehmen."

    Für die Jahrgänge zwischen 1946 und 1948 wird die Altersgrenze für den frühestmöglichen Beginn bis 2008 stufenweise auf das 63. Lebensjahr angehoben. Wer nach 1948 geboren wurde, kann die Altersrente frühestens mit dem 63. Lebensjahr beziehen. Der Jahrgang 1951 ist der letzte Jahrgang, der diese Altersrente überhaupt noch bekommen kann. Ab 2012 wird diese Rente abgeschafft. Weitere Informationen zu Fragen rund um die Rente gibt es kostenlos in allen Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

    ACHTUNG REDAKTIONEN          Die O-Töne sind honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Kontakt Deutschen Rentenversicherung Bund, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Jens Lehmann, Tel: 030 / 865-24889

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