Deutsche Rentenversicherung Bund

Falsche Aussagen des Marburger Bundes zu Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung

Berlin (ots) - Der Marburger Bund behauptet, dass in den Rehabilitationskliniken der Deutschen Rentenversicherung eine Ärzteflucht eingesetzt habe und beruft sich dabei auf ein Gutachten einer Beratungsgesellschaft.

Fakt ist, dass die Rehabilitationskliniken der Deutschen Rentenversicherung über hochqualifiziertes und hoch spezialisiertes Personal im ärztlichen Bereich verfügen und damit eine qualitativ hochwertige Behandlung anbieten. Freiwerdende Stellen können adäquat nach besetzt werden. Grund sind die gute Bezahlung und vorbildlichen Arbeitsbedingungen, die die Deutsche Rentenversicherung ihren Ärztinnen und Ärzten bietet. Viele Ärztinnen und Ärzte wechseln von den Akut-Kliniken zur Deutschen Rentenversicherung.

Das vom Marburger Bund zitierte Gutachten bezieht sich nicht auf die Ärztinnen und Ärzte der Deutschen Rentenversicherung, sondern trifft allgemeine Aussagen zur Bezahlung in Gesundheitsreinrichtungen. Besonders die Aussage des Marburger Bundes, dass nach Darstellung der Beratungsgesellschaft "die Reha-Einrichtungen der DRV auszubluten drohen", ist falsch und lässt sich nicht aus dem Gutachten der Beratungsgesellschaft herleiten.

Nicht nachzuvollziehen ist insbesondere die Forderung des Marburger Bundes, die Bezahlung von Ärztinnen und Ärzte in der Verwaltung der Deutschen Rentenversicherung an die in kommunalen Akut-Krankenhäusern anzugleichen. Eine Vergleichbarkeit mit den Arbeitsbedingungen in einem Akut-Krankenhaus mit Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit, vielen Wechselschichten, Bereitschaftsdiensten und Rufbereitschaften ist nicht gegeben.

Die Beteiligung der im Marburger Bund organisierten Ärztinnen und Ärzte an dem Streik des Marburger Bundes bei der Deutschen Rentenversicherung ist nach wie vor gering. Von den 2.000 Ärzten haben sich in den drei Streiktagen in dieser Woche lediglich zwischen 113 und 119 Ärztinnen und Ärzte beteiligt. In der letzten Woche hatten zwischen 135 und 153 Ärztinnen und Ärzte an dem Streik teilgenommen. Die Patientenversorgung in den Rehabilitationskliniken ist während des Streiks voll gewährleistet.

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