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28.07.2008 – 04:00

Deutsche Rentenversicherung Bund

ots.Audio: Die gesetzliche Rente für Berufsstarter: Vom ersten Arbeitstag gesichert

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    MP3 - 4,5 MB - 06:36
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    Berlin (ots)

    - Querverweis: Audiomaterial ist unter
        http://www.presseportal.de/audio und
        http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -

    Im Interview: Ulrich Theil, stellvertretender Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund.

    Herr Theil, viele Berufsanfänger haben in den nächsten Wochen ihren ersten Arbeitstag. Welche Rolle spielt die gesetzliche Rentenversicherung zukünftig für diese jungen Leute? O-Ton 19 sec: "Schulabgänger, die jetzt in ihren ersten Job einsteigen, sind vom ersten Tag mit der Aufnahme ihrer Beschäftigung sozialversichert, also in der Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung ist sicher ein wichtiger Teil davon."

    Welchen Schutz bietet die gesetzliche Rentenversicherung Berufsanfängern? O-Ton 42 sec: "Normalerweise muss man mindestens fünf Jahre lang Beiträge einzahlen, bevor man einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente hat. Berufsanfänger sind jedoch bereits vom ersten Arbeitstag an umfassend geschützt. Schon im ersten Berufsjahr sind sie gegen Arbeitsunfälle, ab dem zweiten Jahr auch gegen Freizeitunfälle sowie schwere Krankheiten durch eine so genannte Wartezeitfiktion geschützt. Das heißt, die Wartezeit gilt in diesen Fällen als erfüllt und eine Erwerbsminderungsrente kann - falls erforderlich - gezahlt werden. Auch schon in den ersten Berufsjahren, im Extremfall sogar bereits ab dem ersten Arbeitstag."

    Wenn man als Berufsstarter wirklich eine Erwerbsminderungsrente bekommt, kann die aber wohl nicht besonders hoch sein, oder? Schließlich hat man ja kaum etwas eingezahlt. O-Ton 1 min 02 sec: "O doch, denn der besondere Vorteil für Berufsanfänger ist, dass sich ihre Rentenhöhe nicht nach den bisher gezahlten Beiträgen richtet, vielmehr werden sie so gestellt, als hätten sie bis zum 60. Lebensjahr Rentenbeiträge gezahlt. Sie erhalten eine Zurechnungszeit, und diese Zurechnungszeit wird so bewertet, als hätten sie immer wie ein Durchschnittsverdiener Gehalt bezogen. Ein Beispiel: Ein Auszubildender, 17 Jahre alt, verletzt sich am ersten Tag auf dem Weg zur Arbeit so schwer, dass er seitdem auf Dauer voll erwerbsgemindert ist. Für die Berechnung seiner Rente zählen die 43 Jahre bis zu seinem 60. Lebensjahr, die noch fehlen. Insgesamt kann er dann mit einer Monatsrente von derzeit rund 1000 Euro rechnen. Und noch ein Hinweis: Auch die gesetzliche Unfallversicherung müsste in diesem Fall eine Rente zahlen."

    Dann muss sich der Berufsstarter ja eigentlich um nichts mehr kümmern, oder? O-Ton 23 sec: "Nicht ganz. Einige Formalitäten sind schon zu erledigen. Zum Beispiel eine Lohnsteuerkarte besorgen, ein Girokonto einrichten, eine Krankenkasse auswählen. Was im Einzelnen weiter zu beachten ist, erläutert die gesetzliche Rentenversicherung auf Hinweisblättern, die allen Berufsanfängern mit ihrem Sozialversicherungsausweis zugesandt werden."

    Wo erfahre ich mehr zu diesem Thema? O-Ton 19 sec: "Weitere Informationen gibt es am bundesweiten kostenlosen Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 1000 4800 oder im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

    ACHTUNG REDAKTIONEN:        Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Pressekontakt:
Gabriele Chlopczik
______________________________________
Deutsche Rentenversicherung Bund
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation
Ruhrstr. 2, 10709 Berlin / Postanschrift: 10704 Berlin
fon:         +49  30    865-36750
fax:          +49  30    865-27379
D2 :         +49  172 3821705
m@il:  gabriele.chlopczik@drv-bund.de

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