Andheri-Hilfe Bonn e.V.

Jahrhundertflut in Indien - 2.400 Dörfer überschwemmt

Bonn (ots) - Hunderte von Toten, mehr als 350.000 Menschen obdachlos - das ist die vorläufige traurige Bilanz nach 5 Tagen sintflutartigem Regen in den indischen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Karnataka.

"So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen", so Herr Venkat von der Andheri-Hilfe Partnerorganisation "Youth for Action" am 9.10. Er ist gerade von seinem ersten Einsatz im Katastrophengebiet zurück, um neue Hilfsmaterialien zu organisieren und gleich wieder aufzubrechen. Man spricht von einer Jahrhundertflut in diesem ansonsten von chronischer Dürre betroffenen Gebiet. Die Regenmassen kamen so schnell, in einem nie gekannten Ausmaß. Dämme brachen, Speicherbecken liefen über und die tiefer liegenden Dörfer wurden gnadenlos im Schlamm begraben. Selbst massive Steinhäuser hielten diesen Gewalten nicht Stand, geschweige denn die einfachen Lehmhütten.

Die Partner der Andheri-Hilfe sind sofort in die Katastrophengebiete aufgebrochen, ausgerüstet mit Kleidung und Nahrungsmitteln. Erst Tage später kamen auch Helfer der Regierung. Noch ist die Situation völlig unübersichtlich. Täglich werden Leichen im Schlamm und in den Trümmern gefunden. Das ganze Ausmaß der Zerstörung - Felder, Vieh, Brunnen - wird erst nach und nach zu erkennen sein. Gute Nachrichten: Der Regen hat inzwischen aufgehört, und die indische Regierung hat massive Not- und Wiederaufbauhilfe in Aussicht gestellt.

Herr Venkat startet am 10.10. wieder in die betroffene Region: Wichtig ist, dass die Menschen sehen, sie werden nicht allein gelassen. Andheri-Hilfe leistet zwar keine Nothilfe, wir hoffen aber, beim Wiederaufbau - vor allem in unseren Projektdörfern - helfen zu können, soweit die Unterstützung der indischen Regierung nicht reicht.

Wir danken für Spenden unter dem Stichwort: "Flut 2009".

Nr. 40 006 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98).

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