Ungarisches Tourismusamt

Ungarn-Geheimtipp der Woche: Ab in den Südosten! Zum Städtetrip ins ungarische Szeged

    Frankfurt (ots) - "Ab in den Süden" heißt es in einem bekannten Lied. Doch wie wäre es mit "Ab in den Südosten" und zwar in den von Ungarn? 180 Kilometer südöstlich von Budapest gelegen ist das sonnenverwöhnte Szeged, lebendiges Wirtschafts- und Kulturzentrum der südlichen Tiefebene und viertgrößte Stadt des Landes, mehr als nur eine Reise wert.

    Die einstige Insel am Zusammenfluss von Theiß und Maros galt Jahrtausende lang als wichtiger strategischer Punkt und war einer der wichtigsten Umschlagplätze für Salz aus Siebenbürgen. In späteren Jahrhunderten, nach den Napoleonischen Kriegen, wurden die Stadt und ihr Umland aufgrund des milden Klimas zum Zentrum des Paprikaanbaus, der bis heute eine bedeutende Rolle spielt.

    Das Privileg, an zwei Flüssen zu liegen, wurde Szeged jedoch im Jahr 1897 zum Verhängnis, als ein Jahrhunderthochwasser die Stadt größtenteils zerstörte. Nur 265 von über 5.000 Häusern überstanden die Flutkatastrophe. So ist das heutige Stadtbild geprägt von der Architektur des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts: Besucher spazieren an eleganten Häusern und Gebäudekomplexen des Historismus oder Jugendstils vorbei. Einem Gelübde der Szegeder Bürger während des Hochwassers verdankt die Stadt eines ihrer schönsten Bauwerke: Die Votivkirche mit der größten Orgel Ungarns erinnert mit ihrer Fassade an romanische Dome in Italien.

    Auch die großzügigen, begrünten Plätze - nach dem Vorbild europäischer Großstädte entworfen - gehen auf die Neugestaltung Szegeds nach der Flut zurück. Allen voran beeindrucken der Széchenyi tér und der Dom tér. Der Széchenyi tér mit seinen Platanen und den mit 500 Skulpturen großer Söhne des Landes und der Stadt gesäumten Wege lädt zum Schlendern ein. Mehr als einen Blick sollten Szeged-Reisende hier auf das Rathaus mit seinen grazilen Türmchen und dem bunten Majolikadach werfen.

    Rund um den Domplatz finden sich, vom Hochwasser verschont, einige der ältesten Gebäude der Stadt. Dazu zählt neben dem frühgotischen Demetriusturm beispielsweise die barocke griechisch-orthodoxe Kirche. Vor der imposanten Kulisse der Votivkirche wird der Domplatz seit 1931 alljährlich von Anfang Juli bis Mitte August zum Schauplatz der Szegeder Freilicht-spiele. Dann kommen hier an jedem Veranstaltungsabend bis zum 4.000 Kulturinteressierte zusammen, um Musicals oder Opernaufführungen zu lauschen.

    Weitere kulturelle Highlights der Stadt bieten der Kulturpalast sowie das aufwändig renovierte Nationaltheater: Museums-, Theater-, Opern-, oder Konzertgenuss - das ganze Jahr über ist hier nichts leichter als das.

    Informationen zu Szeged und dem touristischen Angebot erhalten Interessierte beim Tourinform-Büro: H-6720 Szeged, Dugonics tér 2, Telefon 0036/62/488699, Fax 0036/62/488690, E-Mail szeged@tourinform.hu, www.szeged.hu (in ungarischer und englischer Sprache abrufbar).

    Rückfragehinweis:     UNGARISCHES TOURISMUSAMT - Pressekoordination -     c/o C & C Contact & Creation GmbH     Paul-Ehrlich-Straße 27, 60596 Frankfurt     Tel.: (069) 963 668 -38, Fax, -23     mailto:s.sahmer@cc-pr.com     www.ungarn-tourismus.de / www.hungary.com     deutschlandweite Servicehotline:     0900-1-UNGARN (= 0900-1-864276; 0,61 Euro/min)     kostenloses internationales Infotelefon nach Ungarn:     00800 / 36 00 00 00

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