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Sparen kommt wieder in Mode

München (ots) - Zweite FinanceScout24-Studie zum Anlageverhalten: Nach der für beendet erklärten Finanzkrise wollen die Deutschen noch mehr sparen, sind aber sehr unsicher, welchen Produkten und Anbietern sie vertrauen können.

Die Deutschen haben seit dem Abklingen der Finanzkrise und vor dem Hintergrund sich stabilisierender Kapitalmärkte ihr Anlageverhalten nicht grundlegend geändert. Allerdings wollen sie nun noch mehr sparen: Noch im März hatten zwei von vier Befragten (48 Prozent) gesagt, sie wollten oder könnten kein Geld auf die hohe Kante legen. Bei der jüngsten Befragung im September stieg der Anteil der Sparer auf 75 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine bevölkerungsrepräsentative Online-Studie, die das Vergleichs- und Verbraucherportal FinanceScout24 (FS24) in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Innofact im September durchgeführt hat. Bereits im März, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, hatte FS24 die Verbraucher befragen lassen, so dass jetzt ein Vergleich der Ergebnisse möglich wurde.

Im März hatten fast 70 Prozent der Befragten gesagt, sie würden an ihrem Sparkurs festhalten. Sie zeigten sich damals überraschend unbeeindruckt von der Finanzkrise. Verunsicherung war nur bei den jüngeren Verbrauchern zu spüren, die ihre Sparpläne angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage überdenken wollten. Ihre Anlagestrategie bereits geändert hatten im März lediglich sechs Prozent der Befragten.

Offensichtlich ist die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung und das Misstrauen in die Nachhaltigkeit der aktuellen Situation nach wie vor vorhanden: Trotz der jüngsten Rallye an den Börsen wollen nur neun Prozent der Befragten wieder verstärkt in Wertpapiere investieren. Die größte Gruppe (39 Prozent) gab hingegen zu Protokoll, sie habe weder während noch nach der Finanzkrise ihr Sparverhalten grundlegend geändert. 14 Prozent räumten ein, sie hätten ihr Anlageverhalten während der Krise zwar angepasst, seien momentan aber unschlüssig, ob sie dies wieder rückgängig machen sollen. Lediglich zwölf Prozent sagten, sie hätten ihr Sparverhalten in der Krise verändert und würden an ihrem neuen Kurs auch festhalten.

Nur noch für jeden vierten der Befragten (25 Prozent) ist Sparen überhaupt kein Thema mehr. Dieser Wert lag im März, vor dem Hintergrund der Finanzkrise, noch fast doppelt so hoch. Damals hatten 48 Prozent der Studien-Teilnehmer die Antwort "Ich spare nicht" angekreuzt. "Diese 'Bei uns ist die Krise noch gar nicht angekommen'-Phase, als die Leute ihr Geld lieber ausgaben, als es den in Misskredit geratenen Banken anzuvertrauen, scheint vorbei zu sein", kommentiert Dr. Errit Schlossberger, CEO von FinanceScout24, die Ergebnisse. "Stattdessen herrscht nun Sicherheitsdenken vor, das sich aus gefühlter Unsicherheit speist. Die schnelle Verfügbarkeit der Ersparnisse ist das wichtigste Auswahlkriterium bei der Anlageentscheidung. Tages- und Festgeld sind die Favoriten, gefolgt vom klassischen Girokonto. Besonders Frauen packen ihr Geld nach wie vor unter das Kopfkissen oder stecken es in das Sparschwein", so Schlossberger weiter.

Tatsächlich rückte das Sparschwein bei der September-Befragung mit 29 Prozent auf den dritten Rang der beliebtesten Anlageformen, einen Prozentpunkt vor den Investmentfonds. Das Girokonto (39 Prozent) sowie das Tages- und Festgeld (49 Prozent) blieben mit Abstand die Favoriten der Deutschen. Dazu Schlossberger: "Es ist sehr gut nachvollziehbar, dass die Bürger sichere Geldanlagen bevorzugen, solange sie auch auf eine attraktive Verzinsung achten. Gerade bei Fest- und Tagesgeld gibt es hier große Unterschiede. Wir empfehlen jedem, sich vor dem Abschluss mit Vergleichsrechnern wie denen von FinanceScout24 schlau zu machen."

Detaillierte Ergebnisse der FinanceScout24-Studie "Finanzkrise - So sparen die Deutschen" erhalten Sie auf Anfrage unter presse@financescout24.de.

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