VW Volkswagen Financial Services AG

Volkswagen Financial Services AG weiter auf Wachstumskurs
Vorsteuerergebnis steigt auf 696 Mio. Euro
Gesamtvertragsbestand erhöht sich auf 4,2 Mio.

    Frankfurt am Main (ots) - Die Volkswagen Financial Services AG vermeldet für das abgelaufene Jahr ein positives Geschäftsergebnis. Die Bilanzsumme verringerte sich zwar um 3,8 Prozent auf 39,8 Mrd. Euro, ausschlaggebend für die Verkürzung waren jedoch Sondereffekte aus dem Jahr 2004. In erster Linie handelt es sich hierbei um die gehaltene Vorsorgeliquidität für den Erwerb der LeasePlan Corporation N.V. Ohne diese Einflüsse würde sich das Bilanzsummenwachstum auf 2,7 Prozent belaufen. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 22,8 Prozent auf 696 Mio. Euro. "Neben dem erfreulichen Geschäftsverlauf wirkten sich die erstmals ganzjährige Einbeziehung der LeasePlan Corporation N.V. und das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten positiv auf das Vorsteuerergebnis aus", betonte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Financial Services AG, Burkhard Breiing, auf der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt.

    Der Gesamtvertragsbestand des größten Automobil-Finanzdienstleisters Europas erhöhte sich um knapp ein Prozent auf über 4,2 Mio., die Zahl der Neuverträge stieg um ebenfalls rund ein Prozent auf über 1,5 Mio.

    Die Forderungen im Bereich Kundenfinanzierung stiegen um 4,9 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro. Der Bestand an Finanzierungsverträgen kletterte um 2,8 Prozent auf über 1,8 Mio. Auch die Zahl der Neuverträge wuchs, um 3,2 Prozent auf 679.000 Kontrakte.

    Bei den Forderungen aus dem Leasinggeschäft ist ein Anstieg um 7,2 Prozent auf 11,8 Mrd. Euro zu verzeichnen. Der Vertragsbestand verminderte sich um fünf Prozent auf 789.000, die Zahl der Neuverträge um 3,8 Prozent auf 299.000. "Beide Entwicklungen stehen in direktem Zusammenhang mit dem in 2005 erfolgten Verkauf des Auslandsgeschäfts der Europcar Fleet Services GmbH an die LeasePlan Corporation N.V.", erklärte Breiing. Ohne diese Veräußerung und den damit verbundenen Wegfall von etwa 80.000 Verträgen hätte sich der Gesamtbestand um 4,7 Prozent erhöht.

    Im Bereich der Händlerfinanzierung verringerte sich das Kreditvolumen um 2,9 Prozent auf 6,6 Mrd. Euro.

    Die Anzahl der Versicherungsvermittlungs- und Service-Verträge wuchs um rund ein Prozent auf 1,6 Mio. Kontrakte. Bei den Neuverträgen ergab sich ein Plus von fast einem Prozent auf 524.000 Verträge.

    Das Einlagenvolumen der Direktbankkunden der Volkswagen-Finanzdienstleister erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um neun Prozent auf 8,7 Mrd. Euro. Sein Anteil an den gesamten Refinanzierungsmitteln belief sich somit zum Jahresabschluss auf 22 Prozent. Die Anzahl der Direktbankkunden blieb annähernd auf gleichem Niveau, sie sank moderat um 1,4 Prozent auf 617.000.

    Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland erhöhte sich um 3,1 Prozent auf 3.595. Weltweit verringerte sich die Zahl durch den Verkauf der Auslandsgesellschaften der Europcar Fleet Services GmbH um 5,4 Prozent auf 4.968.

    Festigung der Marktführerschaft in Europa

    "Wir haben im vergangenen Jahr zahlreiche strategische Weichenstellungen vollzogen, um unsere Position als Europa-Marktführer unter den Automobil-Finanzdienstleistern zu festigen", sagte Breiing, und ergänzte: "Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, unserer zentralen Aufgabe, der Absatzförderung von Produkten des Volkswagen Konzerns, auch in Zukunft gerecht zu werden."

    Kfz-Versicherung: Bandbreite an neuen Möglichkeiten

    Als eine wichtige Maßnahme nannte der Vorstandsvorsitzende diesbezüglich die durchgeführte Neuordnung der strategischen Partnerschaft mit der Allianz im Bereich der Kraftfahrzeug-Versicherung. Die Volkswagen Financial Services AG befindet sich in diesem Zusammenhang im Gründungsprozess einer eigenen Rückversicherungsgesellschaft. "Wir werden somit zukünftig in einem weiteren zentralen Bereich der automobilen Wertschöpfungskette sehr viel stärker auf die Produkt- und Tarifgestaltung Einfluss nehmen", betonte Breiing. Infolgedessen eröffnet sich "eine Bandbreite an neuen Möglichkeiten, um dem Kunden maßgeschneiderte Versicherungsprodukte zu attraktiven Preisen anzubieten".

    Zuständig für die weltweite Koordination

    Die Volkswagen Financial Services AG, Ende 2005 in 35 Ländern vertreten, zeichnet seit kurzem verantwortlich für die Koordination der weltweiten Finanzdienstleistungsaktivitäten des Volkswagen Konzerns. "Damit unterstreicht unser Mutter-Konzern die Bedeutung des Bereichs Financial Services als seine zweite Kernkompetenz", sagte Breiing. Ein wesentliches Ziel dieser Neuordnung ist es, weltweit einheitliche Steuerungsprinzipien anzuwenden, den Know-how Transfer zu fördern und somit weiteres Wachstumspotenzial zu heben und Ergebnisbeiträge zu generieren.

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