Webasto

Webasto auf der IAA
Concept Car Hattrick
Cabriodächer für VW EOS, Volvo C 70 und Ferrari
Umsatzplus 10 %

Der Vorstandsvorsitzende der Webasto AG, Franz-Josef Kortüm während seiner vielbeachteten Pressekonferenz, bei der er unter anderem das Webasto Conceptcar "Hattrick" sowie die Dachsystem des neuen VW Eos und des Volvo C70 Cabrios vorstellte. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Webasto".
Der Vorstandsvorsitzende der Webasto AG, Franz-Josef Kortüm während seiner vielbeachteten Pressekonferenz, bei der er unter anderem das Webasto Conceptcar "Hattrick" sowie die Dachsystem des neuen VW Eos und des Volvo C70 Cabrios vorstellte. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

    Stockdorf/München/Frankfurt (ots) -  

    - Querverweis: Bilder werden über obs versandt und sind unter
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

    Die Webasto AG ist als international tätiger Zulieferer der Automobilindustrie auf der IAA in Frankfurt traditionell mit ihrem Stand in der Halle 8 vertreten. Das neue Standkonzept erlaubt die angemessene Präsentation der Webasto Produkte in den Fahrzeugen der OE's.. Dabei stehen naturgemäß die Autos mit den neuesten Dachsystemen im Vordergrund. Das Unternehmen stellt damit einmal mehr seine Kompetenz als Marktführer für die verschiedensten Dachsysteme dar: Kein Zulieferer hat eine größere Palette an Schiebedächern, Panoramadächern und Cabriodächern zu bieten. Der Name Webasto steht für das 'Top End', also das Dachsystem, im Fahrzeug. Franz-Josef Kortüm, Vorstandsvorsitzender der Webasto AG: "Unser Angebot an die Automobilhersteller umfasst die gesamte Palette der Möglichkeiten, ein Autodach zu gestalten."

    Den Mittelpunkt des diesjährigen Webasto Stands bildet zweifellos das Concept  Car auf der Basis eines VW Touareg, dem Webasto den Namen Hattrick gegeben hat. Sein Großdachsystem (Plus Top) besteht aus einem Panoramadach (ASD Novum) und einer ganz neuen Art der Beschattung (Soft  Shade System). Ein außen laufender Stoff über der beweglichen und der festen Panoramascheibe schützt die Insassen bei Bedarf vor zu viel Sonne. Besonders komfortable Bedienelemente, für die der Hauch einer Berührung ausreicht (Touch Pad System), um verschiedene Positionen des Daches oder der Beschattung anzusteuern und eine elektronische Sonnenblende, runden das Dachsystem ab. Einen wahren Hattrick stellt das fahrbereite Fahrzeug aber dar, da zusätzlich zu dem Dach Modul auch mit einem Heckklappen Modul  und einem Cargo Modul dem Webasto Anspruch für mehr Komfort in der Mobilität  auf besonders clevere Weise Rechnung getragen wird. Es wird gezeigt, welche neuen Möglichkeiten sich ergeben, wenn man bisher übliche Modulgrenzen überschreitet. Die Heckklappe lässt sich dreifach öffnen und zur bequemen Beladung kann ein auf drei Seiten geschlossener Ladeboden auf Knopfdruck ausgefahren werden.     Wie erfolgreich Webasto inzwischen den Cabriodachmarkt mitgestaltet, zeigen die Premieren von Volvo und VW. Für beide Fahrzeuge kommen die Cabriodächer von Webasto. Das Volvo RHT (Retractable Harttop) ist dreiteilig. Beim VW Dach für den EOS werden erstmals fünf Teile, einschließlich eines Schiebedaches, bewegt. Auch das einteilige Cabriodach vom Ferrari SuperAmerica ist auf dem Webasto Stand ausgestellt. Es hat in der internationalen Presse aufgrund seiner überzeugend einfachen Funktion und seiner schnellen Öffnungsbewegung (ca. 8 sec) schon große Beachtung gefunden. Kortüm: "Vor fünf Jahren haben wir mit der Produktion von Cabriodächern begonnen. In diesen fünf Jahren haben wir in Summe etwa 200 000 Cabriodächer produziert. Wir rechnen damit, dass wir in drei Jahren die 500 000 er Marke überschritten haben werden."

    Zwei neue Fahrzeuge von Mercedes, die R- und die S- Klasse, werden zukünftig wahlweise mit Webasto Panoramadächern angeboten. Die Besonderheit hier besteht im erstmaligen Einsatz von Webasto Glas ProTec. Dabei ist die Glasscheibe mit einer hoch belastbaren Folie so verbunden, dass bei eventuellem Glasbruch keine Splitter in den Fahrgastraum fallen können. Die Dachfläche bleibt innen glatt und sehr widerstandfähig. Für dieses gleichzeitig stabile und gleichwohl elastische 'Sanfte Glas' sieht Webasto durchaus Potenzial für weitere Anwendungen.

    In eine ganz neue Richtung weist das von Webasto entwickelte und gefertigte Dachmodul vom Opel Zafira. Es besteht aus einem vorgeformten hochwertigen Kunststoff (Lexan SLX Folie) und einem im LFI Verfahren (Long Fibre Injection) hinterschäumten Polyurethansubstrat. Dazu hat Webasto in seinem Produktionswerk in Schierling (bei Regensburg) mit einem Aufwand von insgesamt über 30 Mio. Euro eigens ein Kompetenzcenter zur Entwicklung und Produktion von LFI und transparenten Kunststoffen errichtet. Kunststoff als Werkstoff für Fahrzeugdächer bietet den Vorteil der höheren Flexibilität hinsichtlich Verformbarkeit bei gleichzeitig niedrigerem Gewicht. Durch modernste Werkstoffe und Fertigungsmethoden werden Gebrauchseigenschaften erzielt, die in der Lage sind, Glas zu ersetzen.

    Die 'Klassiker' aus dem Thermobereich von Webasto, Zuheizer und Standheizungen, von denen pro Jahr inzwischen über eine Million produziert werden, wurden in entscheidenden Details weiter verbessert. Besonderes Augenmerk gilt der Bedienung. Genauer, den Möglichkeiten zur komfortablen Fernbedienung. Nicht nur die Reichweite der kleinen handlichen Geräte wurde verbessert. Inzwischen kann der Autofahrer aus der Ferne auf einem Display auch die Temperatur in seinem Wagen ablesen und entsprechend heizen - oder gegebenenfalls lüften.

    Webasto nutzt die IAA auch, Einblick in zukünftige Themen zu geben. So gilt der Strom- und Wärmeversorgung im Auto schon seit langem die Aufmerksamkeit der Webasto Forschung und Entwicklung. Mit ihrer APU (Auxillary Power Unit) auf Basis der Brennstoffzellentechnologie kann das Team inzwischen auf stabil laufende Prototypen zurückgreifen. Damit ist Webasto weltweit führend auf dem Sektor der SOFC Technologie (Solid Oxide Fuel Cell). In einem Joint Venture mit der H.C. Starck GmbH, einer Tochterfirma der Bayer AG, unter dem Namen Staxera, sollen die dafür erforderlichen Stacks zur Serienreife weiter entwickelt werden. Webasto untersucht derzeit das Marktpotential  für eine solche kompakte Energiequelle - unabhängig vom mobilen Einsatz.

    Die PKW-Messe in Frankfurt dient traditionell  zur Abschätzung von Trends und Realisierungschancen von neuen Produkten. Und sie bietet die Plattform für die Bekanntgabe aktueller Zahlen und der Einschätzung zukünftiger Marktentwicklungen. Eins scheint festzustehen. Der hohe Anspannungsgrad, der die Situation der Automobilzulieferer seit Jahren kennzeichnet, ist in keinster Weise geringer geworden. Franz-Josef Kortüm sieht darin den zukünftigen Dauerzustand, auf den sich alle einzustellen haben: "Wir werden in Zukunft eher noch härtere Bedingungen zu erfüllen haben."

    Trotz der bekannten Nachteile investiert Webasto weiterhin nachhaltig in seine vier Standorte in Deutschland. Kortüm: "Es ist gewiss keine von Tradition getriebene Gefühlsduselei, die uns in Deutschland investieren lässt, auch keine Verkennung der Kosten/Preisproblematik - es sind klare und nüchterne strategische Entscheidungen, die immer neu hinterfragt werden. Ein wesentlicher Faktor ist für uns dabei die Qualität der Mitarbeiter. Wir investieren in hochkomplexe Anlagen, die nur von spezialisierten Kräften gebaut, bedient und gewartet werden können. Dazu kommt die Berücksichtigung der Transportwege zu unseren Kunden."

    Die Aussichten für das noch laufende Geschäftsjahr 2005 entsprechen zunehmend den Erwartungen, die man zu Beginn des Jahres hatte. Jedenfalls gab es auf Grund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für besondere Euphorie keinen Anlass. Mit 6.200 Mitarbeitern weltweit wurde 2004 ein Umsatz von 1,445 Mrd. Euro erzielt. Detaillierte Zahlen für 2005 stehen natürlich erst nach Beendigung des Geschäftsjahres zur Verfügung. Eine erste Einschätzung gibt der Vorstandsvorsitzende dennoch: "Die Umsatzsteigerung lag im Juni noch bei ca. 5%. Für das Geschäftsjahr 2005 erwarten wir nach vorliegenden Zahlen eine deutliche Umsatzsteigerung um knapp 10%. Die weltweiten Investitionen werden gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gesteigert und liegen damit auf Rekordniveau. Bei den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden wir in 2005 mit fast  9 % etwa den gleich hohen Wert wie im Vorjahr erreichen. Aus dem operativen Geschäft kann jedoch die Vorjahresrendite von 3% angesichts des Marktumfeldes und hoher Anlaufkosten unserer Projekte mit Sicherheit nicht erreicht werden."

    Soweit Zukunftsvorsorge betrieben werden kann, sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt. Die deutliche Konzentration auf Pkw-Produkte und die Bündelung der internen Kräfte für deren Markterfolg ist wichtigster Bestandteil der Unternehmensstrategie: Produkte und Prozesse in Premiumqualität sind das Ziel.

    Deutlich vor der Politik, im Frühjahr 2004, hat das Unternehmen mit dem Webasto Projekt Wolke 7  Zeichen gesetzt. (Wolke 7 steht für eine Offensive in der Lehrlingsausbildung mit einer Ausbildungsquote von über 7%) Noch einen Schritt weiter geht Webasto mit seiner jüngst gegründeten Juniorfirma 'Youngdrive'. Diese Firma innerhalb des Unternehmens wird ausschließlich von Auszubildenden geführt. Abgesehen davon, dass sie mit ihren Produkten und Dienstleistungen auch Gewinn abwerfen soll, dient sie in erster Linie der praktischen Ausbildung. Ganz nach der Devise: "Nicht reden, sondern handeln!"

    Webasto Kurzprofil

    International ausgerichteter Zulieferer der Fahrzeugindustrie. Kernkompetenzen: Entwicklung und Herstellung von kompletten Dachmodulen, Schiebedach- und Cabriosystemen sowie von Heiz-, Kühl- und Lüftungssystemen für Pkw, Lkw, Busse, Boote und Reisemobile.   Internationale Ausrichtung: 27 Produktionsstandorte in 15 Ländern. Zentrale in Stockdorf bei München.

Ihr Ansprechpartner: Dr. Detlef May Unternehmenskommunikation Tel. +49 (0)89 8 57 94-670 Fax  +49 (0)89 8 57 94-701 e-Mail: dmay@webasto.de Internet: www.webasto.com

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