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Neue Erkenntnisse in der Kariesforschung
Wrigley Prophylaxe Preis 2006 in Mainz verliehen

Der Wrigley Prophylaxe Preis 2006 wurde heute zum 13. Mal im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) vom 11. bis 13. Mai 2006 in Mainz verliehen. (von links:) Preisträgerin Dr. Nadine Schlüter (Gießen). Die Juroren: Prof. Klaus König (Nijmegen), Prof. Hans-Jörg Staehle (Heidelberg), Prof. Joachim Klimek (Gießen), Prof. Lutz Stößer (Jena). Jutta Reitmeier (Wrigley Oral Healthcare Programs), Preisträger Dr. Andreas Lamanda (Bern) . Foto: Wrigley Oral Healthcare Programs. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Wrigley GmbH"
Der Wrigley Prophylaxe Preis 2006 wurde heute zum 13. Mal im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) vom 11. bis 13. Mai 2006 in Mainz verliehen. (von links:) Preisträgerin Dr. Nadine Schlüter (Gießen). Die Juroren: Prof. Klaus König (Nijmegen), Prof. Hans-Jörg Staehle... mehr

    Mainz (ots) -

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    Der Wrigley Prophylaxe Preis 2006 wurde heute zum 13. Mal im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) vom 11. bis 13. Mai 2006 in Mainz verliehen. Zwei Forschergruppen aus Bern und Gießen teilen sich die Gesamtprämie von 8.000 Euro. Gestiftet wird der Preis von Wrigley Oral Healthcare Programs, mit dem Ziel der Förderung der Mund- und Zahngesundheit in der Bevölkerung.

    Künstlicher Speichel als Säureschutz für Zähne

    Mit einer Prämie von 4.000 Euro wurde der Chemiker Andreas Lamanda von der Universität Bern ausgezeichnet. Er entwickelte gemeinsam mit dem Zahnmediziner Adrian Lussi einen verbesserten künstlichen Speichel. Speichel schützt die Zähne vor Säureattacken, die durch das Essen und Trinken ständig vorkommen - beispielsweise wenn wir ein Glas gesunden Orangensaft trinken, den Durst mit einer Cola löschen oder uns ein Glas Wein gönnen. Der Speichel umspült permanent die Zähne und bedeckt sie mit einem schützenden Film. Ein Problem entsteht, wenn Speichel fehlt, denn dann werden die Säuren aus der Nahrung nicht mehr optimal neutralisiert und es bildet sich sehr schnell Karies. Der von Lamanda entwickelte Speichelersatzstoff könnte die Lebensqualität von Patienten erheblich verbessern, die beispielsweise wegen einer Strahlenbehandlung im Kopfbereich weniger Speichel bilden. Aber auch Patienten, die täglich Medikamente mit der Nebenwirkung Mundtrockenheit einnehmen, wäre damit geholfen. Die Speichelersatzmittel könnten die Säuren neutralisieren und so für einen wirksamen Kariesschutz sorgen.

    Häufiges Erbrechen und Sodbrennen - Säureangriff auf die Zähne

    Mit ebenfalls 4.000 Euro honorierte Wrigley Oral Healthcare Programs eine Arbeit von Nadine Schlüter von der Universität Gießen. Gelangt immer wieder Magensäure in die Mundhöhle - etwa bei Menschen, die an Sodbrennen oder Ess-Brech-Sucht (Bulimie) leiden -, wird der Zahnschmelz durch Säuren allmählich aufgelöst. Die Preisträgerin untersuchte deshalb gemeinsam mit Carolina Ganß, welchen Einfluss das in der Magensäure enthaltene Verdauungsenzym Pepsin auf das Fortschreiten von Säureschäden am Zahn hat und ob vorbeugende Fluoridierungsmaßnahmen durch Pepsin beeinträchtigt werden. Es zeigte sich, dass Fluoride nach der Einwirkung von Pepsin nicht mehr wirksam sind. In weiteren Studien sollten daher vorbeugende Strategien zur Hemmung dieses Enzyms entwickelt werden.

    Zahnpflege mit Kaugummi  

    Zu einer optimalen Kariesvorsorge gehört neben dem zweimal täglichen Zähneputzen und einer regelmäßigen Fluoridzuführung auch die tägliche Zahnpflege zwischendurch - vor allem nach sauren und süßen Mahlzeiten untertags. Fast zwei Drittel der Zahnärzte empfehlen einer aktuellen Umfrage zufolge hier Kaugummikauen als sinnvolle und praktische Prophylaxemaßnahme: Zahnpflegekaugummis erhöhen den Speichelfluss bis um das Zehnfache, reduzieren das Kariesrisiko um bis zu 40 Prozent und schützen so die Zähne.

    Wrigley Oral Healthcare Programs wurde 1989 von der Wrigley GmbH zur Förderung der zahnärztlichen Präventivmedizin in Deutschland gegründet. Ziel ist es, die Kariesprophylaxe in Forschung und Praxis sowie die Gruppenprophylaxe voranzubringen. Weltweit ist das Programm in 47 Ländern vertreten. Die zahnmedizinische Prophylaxe wird beson-ders durch Wrigley's Extra® Zahnpflegekaugummis und Wrigley's Extra® DropsTM unterstützt. Das regelmäßige Kauen der Zahnpflegekaugummis reduziert das Kariesrisiko nachweislich um bis zu 40 Prozent.

    Ein Foto zur Preisverleihung folgt heute im Laufe des Nachmittags.

Belegexemplare erbeten an: / Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: kommed Dr. Barbara Bethcke Ainmillerstraße 34 80801 München Tel. 089 / 38 85 99 48 Fax  089 / 33 03 64 03 E-Mail: bb@kommed-bethcke.de www.wrigley-dental.de www.wrigley-pressestelle.de

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