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Wrigley Prophylaxe Preis 2009 - Neue Wege der Kariesvorsorge für Grundschulkinder ausgezeichnet

Wrigley Prophylaxe Preis - Verleihung 2009 (von links) Prof. Klaus König (Jury), Prof. Lutz Stößer (Jury), PD Dr. Alexander Hassel (1. Preis), Jutta Reitmeier (Wrigley), Dr. Imke Kaschke (Sonderpreis), Prof. Joachim Klimek (Jury), Dr. Claus Reinhardt (2. Preis), Prof. Werner Geurtsen (Jury), Dr. Reinhard... mehr

Hannover (ots) - Auf der Jahrestagung der DGZ (Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung) wurde mit dem alljährlich von Wrigley gestifteten Prophylaxe Preis ein zukunftsweisendes Kariesvorsorgeprogramm für Grundschulkinder ausgezeichnet.

Bei Kindern ist in Deutschland immer noch eine starke Ungleichverteilung der Karieshäufigkeit zu beobachten: Der Großteil der Karies wird bei Kindern aus sozial schwächeren Bevölkerungsschichten mit hohem Migrationsanteil festgestellt. Um diesem Zustand entgegenzuwirken, wurde von Zahnmedizinern und Didaktikern der Universität Köln ein völlig neues Konzept entwickelt, das bei Kindern im Grundschulalter durch Information und Motivation ein nachhaltig verändertes Zahnpflegeverhalten bewirken soll.

Die Großen betreuen die Kleinen

In der Studie wurden Viertklässler kindgerecht in punkto Kariesentstehung und Mundhygiene fächerübergreifend unterrichtet. Der völlig neue Ansatz dabei ist, dass die älteren Schüler anschließend in muttersprachlich homogene Gruppen aufgeteilt wurden, um ihr neu erworbenes Wissen an gleichsprachige Erstklässler weiterzugeben. Durch dieses fortschrittliche Tutorenmodell konnten sowohl sprachliche, als auch kulturelle Barrieren überwunden und den Lernenden mit ihren älteren Mitschülern authentische Rollenvorbilder präsentiert werden. Das erstmalig an einer Kölner Schule praktizierte Projekt führte zu beachtlichen Erfolgen: Bei beiden Alters-gruppen verbesserte sich das Zahnputzverhalten deutlich. Diese innovative Form der Gesundheitserziehung fördert neben der Mundhygiene auch die sozialen Bindungen der Kinder untereinander.

Die unabhängige Jury aus vier renommierten Wissenschaftlern und einem Vertreter der Krankenkassen zeichnete diese Studie neben drei weiteren prämierten Arbeiten mit dem Wrigley Prophylaxe Preis aus, um die praktische Umsetzung von neuen Kariesvorsorgestrategien zu beschleunigen. Wrigley Oral Healthcare Programs, gegründet zur Förderung der vorbeugenden Zahnheilkunde, stiftet den mit 10.000 Euro dotierten Wrigley Prophylaxe Preis für herausragende zahnmedizinische Arbeiten aus Forschung und Praxis. In diesem Jahr wird der Preis zum 16. Mal verliehen.

Wrigley Oral Healthcare Programs wurde 1989 von der Wrigley GmbH zur Förderung der zahnärztlichen Präventivmedizin in Deutschland gegründet. Ziel ist es, die Kariesprophylaxe in Forschung und Praxis sowie die Gruppenprophylaxe zu fördern. Weltweit ist das Programm in 47 Ländern vertreten. Die zahnmedizinische Prophylaxe unterstützen besonders Wrigley's Extra® Zahnpflegekaugummi, Wrigley's Extra® Drops und Wrigley's Extra® Professional Mints. Regelmäßiges Kauen von Zahnpflegekaugummi reduziert das Kariesrisiko nachweislich um bis zu 40 Prozent.

Gewinner Wrigley Prophylaxe Preis 2009

1. Platz (Bereich: Wissenschaft) 
Prämie: 4.000 Euro 
Dr. Alexander Hassel, 
Universitätsklinikum Heidelberg 
(Arbeitsgruppe mit Dr. Reinhard Dieke, Dr. Anke Dieke, Prof. Dr. 
Peter Rammelsberg)  
"PIA - Prophylaxe Intervention in Altenheimen. Ergebnisse einer 
randomisierten, kontrollierten und einfach verblindeten Studie" 
2. Platz (Bereich: Wissenschaft) 
Prämie: 3.000 Euro 
Dr. Claus Reinhardt, 
Studienseminar Köln 
(Arbeitsgruppe mit Nadine Löpker, Prof. Dr. Michael J. Noack, Dr. 
Evelyne Rosen, Prof. Dr. Klaus Klein) 
"Kulturelle Unterschiedlichkeit als Chance: Pilotstudie zum 
Tutoreneinsatz zur Kariesprävention bei Kindern aus sozial 
benachteiligten Haushalten und/oder mit Migrationshintergrund" 
3. Platz (Bereich: Wissenschaft) 
Prämie: 2.000 Euro 
Dr. Reinhard Schilke, 
Medizinische Hochschule Hannover 
(Arbeitsgruppe mit Prof. Dr. Florian Gunzer, Dr. Mariam Khoramnia, 
Maren Koch, Dr. Ludwig Hoy, Angela Beckedorf, Imke Wahl, Dr. Gabriele
Leyhausen, Dr. Joachim Volk) 
"Senken probiotische Laktobazillen den pH-Wert einer 
kohlenhydrathaltigen Lösung weniger als kariogene Laktobazillen?" 
Sonderpreis (Bereich: Praxis/Öffentlicher Gesundheitsdienst) 
Prämie: 1.000 Euro 
Dr. Imke Kaschke, 
ZÄK Berlin 
"Mundgesundheitsförderung für erwachsene Bewohner von Berliner 
Behinderteneinrichtungen - Evaluation eines Modellprojektes" 

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