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07.05.2002 – 11:21

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Friedrich-Naumann-Stiftung zur Freilassung Daw Aung San Suu Kyi's

    Potsdam (ots)

Mit großer Freude und Erleichterung begrüßt die
Friedrich-Naumann-Stiftung die Freilassung der birmanischen
Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Daw Aung San Suu
Kyi nach 19 Monaten Hausarrest. Die Friedrich-Naumann-Stiftung teilt
aber die Auffassung Daw Aung San Suu Kyi's, dass diese Freilassung
nur der Beginn eines politischen Prozesses sein kann.
    
    Dennoch gibt diese Entwicklung für die Stiftung Anlass zu
vorsichtiger Hoffnung, dass die Freilassung der charismatischen
Oppositionsführerin als ein erster Schritt zur Öffnung Myanmars in
Richtung Frieden, Freiheit und Demokratie gelten kann. Diesem müssen
weitere wichtige Schritte folgen: die Freilassung der noch immer in
Gefängnissen einsitzenden politischen Weggefährten von der National
League for Democracy (NLD) und aller 1990 in das Parlament gewählten
Abgeordneten, die Erarbeitung und Verabschiedung einer demokratischen
Verfassung und die freie politische Betätigung aller demokratischen
Kräfte, die Beendigung der Zwangsarbeit und der Vertreibung vieler
Menschen aus ihren Dörfern.
    
    Diese Ziele werden nur erreichbar sein, wenn es gelingt, einen
offenen konstruktiven Dialog zwischen der Militärregierung und der
demokratischen Opposition in Gang zu setzen. In diesem politischen
Prozess müssen auch die Vertreter der ethnischen Minderheiten (etwa
40 % der Bevölkerung) aktiv einbezogen werden.
    
    Die Friedrich-Naumann-Stiftung ist seit Anfang der 90er Jahre
bestrebt, mit ihren lokalen Partnern wesentliche Beiträge zur
langfristigen Wiederherstellung demokratischer und rechtsstaatlicher
Verhältnisse in Myanmar zu leisten. Die Stiftung ist bereit, im Zuge
einer weiteren politischen Öffnung Myanmars dieses Engagement zu
verstärken. Dies hat der Vorsitzende der Stiftung, Dr. Otto Graf
Lambsdorff, dem in der Vergangenheit die Einreise und der Besuch von
Daw Aung San Suu Kyi's verweigert wurde auch in seiner Grußbotschaft
an die Friedensnobelpreisträgerin zum Ausdruck gebracht.
    
    
ots Originaltext: Friedrich-Naumann-Stiftung
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


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