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AGA Unternehmensverband

Groß- und Außenhandel: AGA lehnt Tarifforderungen von Verdi in Niedersachsen ab

Der AGA Unternehmensverband hält die Forderungen von Verdi in den heute gestarteten Tarifverhandlungen für den Groß- und Außenhandel in Niedersachsen – angesichts der pandemiebedingt schwierigen Situation – für unangemessen. Der AGA fordert von der Gewerkschaft Rücksichtnahme auf die Nöte der Unternehmen und setzt sich u.a. für eine verlängerte Laufzeit des Tarifvertrags ein.

Volker Hepke, Verhandlungsführer des AGA, erklärt dazu: „Die Gewerkschaft verkennt vollkommen die angespannte Situation, in der sich viele Unternehmen durch die Pandemie befinden. In den Forderungen von Verdi spiegelt sich nicht wider, dass die Betriebe durch den monatelangen Lockdown schwer getroffen sind. Viele unserer Mitglieder konnten ihre Beschäftigten nur durch das Instrument der Kurzarbeit halten. Wir sehen eine echte Bedrohung des Flächentarifvertrags, wenn nicht endlich mehr Realismus bei Verdi einzieht.“

Verdi forderte eine Erhöhung von Löhnen und Gehältern um 199 Euro sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 99 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Dies bedeutet in der untersten Gehaltsgruppe eine Erhöhung um mehr als 10 Prozent. Begründet wird dies mit einer angeblich wirtschaftlich guten Situation des Groß- und Außenhandels.

Der AGA stellt sich auf schwierige und langwierige Verhandlungen ein. Ein neuer Termin wurde für den 15. Juni 2021 vereinbart.

Kontakt:
Christian Ströder
AGA Unternehmensverband
Mobil: (0171) 53 41 84 6
E-Mail:  christian.stroeder@aga.de
Internet:  www.aga.de
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