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AGA Unternehmensverband: Fluktuation und Fehlzeiten im ersten Corona-Jahr 2020 Krankenstand bei norddeutschen Unternehmen stabil - Beschäftigte bleiben Arbeitgebern treu

AGA Unternehmensverband: Fluktuation und Fehlzeiten im ersten Corona-Jahr 2020 Krankenstand bei norddeutschen Unternehmen stabil - Beschäftigte bleiben Arbeitgebern treu
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Hamburg, 26. April 2021

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Handel und Dienstleistung in Norddeutschland haben sich im Pandemiejahr 2020 nicht häufiger krankgemeldet als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des AGA Unternehmensverbands unter Händlern und Dienstleistern in den norddeutschen Ländern.

Im Durchschnitt fehlten die Beschäftigten im vergangenen Jahr aufgrund von Krankmeldungen an 16,1 Arbeitstagen (2019: 16,0). Der Krankenstand lag damit wie im Vorjahr bei 6,4 Prozent.

„Damit der Krankenstand auch künftig nicht steigt, kommt es auf Präventionsmaßnahmen an“, kommentiert Volker Tschirch, Hauptgeschäftsführer des AGA Unternehmensverbands, die Zahlen heute in Hamburg. „Gerade in der andauernden Phase der Herausforderungen durch die Pandemiebekämpfung sind unsere Unternehmen mehrfach gefordert. Gesunde Beschäftigte und gute Arbeitsplätze stehen für Handel und Dienstleistung ohnehin im Fokus, um eventuellen Ausfällen vorzubeugen. Zur ohnehin schwierigen Situation sind nun weitere Vorsorgemaßnahmen - wie eine psychische Gefährdungsbeurteilung oder ergonomische Arbeitsplätze speziell im Corona-Homeoffice - hinzugekommen.“

Darüber hinaus hat der AGA die Fluktuationsquote unter seinen Mitgliedern untersucht. Diese lag 2020 in Handel und Dienstleistung bei 13,1 Prozent (2019: 13,8 Prozent). Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Wirtschaftsstufen. Während die Quote im Groß- und Außenhandel bei 12,0 Prozent lag, betrug sie bei den Dienstleistern 17,1 Prozent.

Von sich aus haben 7,2 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2020 ihren Job gekündigt. Damit lag die berufliche Wechselbereitschaft leicht unter Vorjahresniveau (2019: 7,4 Prozent). Die weiteren 5,9 Prozent (2019: 6,4 Prozent) der Beschäftigten sind aufgrund der nicht-beeinflussbaren Fluktuation (Rente, Wohnortwechsel etc.) aus ihrem Unternehmen ausgeschieden.

„Erfreulich ist, dass die Belegschaft unserer Händler und Dienstleister stabil bleibt. Dies zeigt, dass die Beschäftigten den Arbeitgebern und ihrem Krisenmanagement vertrauen“, erläutert Volker Tschirch. „Gleichzeitig setzen die Unternehmen alles daran, der Krise zu trotzen und halten an ihren Beschäftigten fest.“ Dies werde mit Blick auf die angespannte wirtschaftliche Lage auch 2021 für die Unternehmen wichtig bleiben.

Der AGA Unternehmensverband vertritt die Interessen von 3.500 Mitgliedsunternehmen in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In diesen Unternehmen sind rund 150.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit einem Jahresumsatz von 288 Milliarden Euro ist der gesamte Groß- und Außenhandel eine der Schlüsselbranchen in Norddeutschland.

Kontakt:
Karsten Schulz
AGA Unternehmensverband
Telefon: (040) 30801-240
Fax: (040) 30801-107
E-Mail:  karsten.schulz@aga.de
Internet:  www.aga.de