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Tarifverhandlungen des Groß- und Außenhandels: Forderungen von Verdi sind maßlos und wirklichkeitsfremd

In den Tarifverhandlungen des Groß- und Außenhandel Hamburg hat Verdi nunmehr die Forderungen vorgelegt. Diese sehen eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten vor. Beschäftigte sollen frei wählen können zwischen mehr Geld oder mehr Freizeit. Der Tarifvertrag soll für allgemeinverbindlich erklärt werden. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 70 Euro steigen.

„Die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld ist maßlos. Verdi verkennt angesichts der Corona-Pandemie die Lage, in der sich die Unternehmen seit Monaten befinden“, erklärt Verhandlungsführer Michael Fink vom AGA Unternehmensverband. „Viele Unternehmen haben durch den Lockdown teils erhebliche Umsatz- und Gewinneinbrüche erlitten, die sie auch in den kommenden Monaten nicht wieder ausgleichen werden. Vor diesem Hintergrund ist das Ansinnen von Verdi wirklichkeitsfremd“, so Fink weiter. Er stellt sich auf äußerst schwierige Verhandlungen ein.

Kontakt:
Karsten Schulz
AGA Unternehmensverband
Telefon: (040) 30801-240
Fax: (040) 30801-107
E-Mail:  karsten.schulz@aga.de
Internet:  www.aga.de
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