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Zwischen Kostenreduktion und Digitalisierung: Was Forderungsmanager bis 2020 auf die Probe stellt

Hamburg (ots) - In jedem zweiten Unternehmen herrscht Kostendruck - in Deutschland sogar in drei von vier Firmen / Betriebe, die Forderungen auslagern, haben mit weniger Problemen zu kämpfen / Herausforderung: Mit dem technologischen Wandel Schritt halten

Kostendruck ist das vorherrschende Thema europäischer Firmen - auch im Forderungsmanagement. 49 Prozent der Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet erachten den Faktor Kosten bis zum Jahr 2020 als eine große Herausforderung. Ähnlich viele beschäftigt das Thema Digitalisierung: 45 Prozent sind der Ansicht, dass sie in den kommenden zwei Jahren Probleme bekommen, mit dem technologischen Wandel Schritt zu halten. 43 Prozent haben hohen Respekt davor Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. Zu diesem Ergebnis kommt die EOS Studie "Europäische Zahlungsgewohnheiten 2018", für die 3.400 Unternehmensvertreter aus dem Bereich Forderungsmanagement in 17 Ländern befragt wurden.

Die Digitalisierung verändert Europa nicht erst seit kurzem. Trotzdem haben viele Firmen entsprechende Projekte im Forderungsmanagement anscheinend noch aufgeschoben. Jetzt hat etwa die Hälfte (49 Prozent) von ihnen Sorge, mit dem digitalen Wandel nicht mithalten zu können. Dabei bringt die Digitalisierung viele Möglichkeiten mit sich, das Forderungsmanagement effizienter zu gestalten. Eine Automatisierung der Prozesse kann die operativen Kosten senken und Forderungslaufzeiten verkürzen.

Europaweit arbeitet rund jedes dritte Unternehmen (37 Prozent) mit einem externen Dienstleister für Forderungsmanagement zusammen. "Die Auslagerung des Forderungsmanagements trägt dazu bei, die Kosten zu senken und Herausforderungen auf mehreren Schultern zu verteilen", sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe. "Unternehmen schaffen sich so Räume, um Projekte zur Digitalisierung und Automatisierung in Angriff zu nehmen."

Deutschland: Technologischer Wandel besondere Herausforderung

74 Prozent der deutschen Firmen im Vergleich zu 49 Prozent der europäischen Firmen sehen Kostenreduktion als entscheidende Herausforderung der kommenden zwei Jahre. Der vorherrschende Kostendruck führte vermutlich zu Einsparungen. Wichtige Digitalisierungsprojekte, die etwa algorithmische Modelle und Big Data zum besseren Kundenverständnis fördern, blieben auf der Strecke. Die Folge: Neun von zehn befragten Unternehmen in Deutschland (91 Prozent) gehen davon aus, dass sie in den kommenden zwei Jahren Probleme bekommen, mit dem technologischen Wandel mitzuhalten. 86 Prozent erachten auch die Automatisierung der Prozesse als ein nicht unwesentliches Problem.

Zunehmende Cyber-Kriminalität macht Schulungen nötig

Beschäftigt sich ein Unternehmen im Forderungsmanagement zunehmend mit Digitalisierung, müssen Mitarbeiter dafür ausgebildet werden. Beispielsweise geht mit dem Digitalisierungsgrad nicht nur mehr Effizienz, sondern auch eine erhöhte Bedrohung durch die zunehmende Internet-Kriminalität einher. Vor allem in Westeuropa beschäftigen sich die Forderungsmanager verstärkt damit. 34 Prozent aller westeuropäischen Firmen, aber nur 19 Prozent der Unternehmen in Osteuropa nennen Cyber-Kriminalität als Herausforderung. Besonders betroffen sind Deutschland (60 Prozent) und Dänemark (53 Prozent). Russland und Griechenland sehen kaum Gefahren durch derlei Angriffe. "Die Mitarbeiter müssen über die Maschen der Cyber-Kriminellen genaustens aufgeklärt und Systeme bestmöglich geschützt werden. Regelmäßige Schulungen sind verpflichtend.", sagt Klaus Engberding von EOS. "Oft haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Berührungsängste mit digitalen Tools und müssen mitgenommen werden. Die Befähigung der Belegschaft ist notwendige Basisarbeit."

47 Prozent der Firmen erachten die Qualifikation ihrer Angestellten als ein großes Projekt in den kommenden zwei Jahren. Bedeutsam ist dieses Thema vor allem in Deutschland (76 Prozent), Russland (55 Prozent) und Spanien (51 Prozent). In Dänemark und der Schweiz ist es hingegen nur für 33 beziehungsweise 35 Prozent der Befragten von Relevanz. Besonderer Schulungsbedarf besteht vermutlich in der Nutzung neuer digitaler Tools. Immerhin 13 Prozent der Experten im Forderungsmanagement denken über den Einsatz künstlicher Intelligenz nach. Besonders oft betrifft dies Firmen in Deutschland (25 Prozent) und Rumänien (17 Prozent).

Zur Studie

Bereits zum elften Mal wurde die EOS Studie "Europäische Zahlungsgewohnheiten" durchgeführt. Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2018 3.400 Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mindestens 5 Millionen Euro in 17 Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten, zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes sowie zu den Themen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: http://bit.ly/herausforderungen_ots

Die EOS Gruppe

Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Als Experte bei der Bewertung und Bearbeitung von Forderungen setzt EOS auf neue Technologien, um seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern finanzielle Sicherheit durch smarte Services zu bieten. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit rund 7.500 Mitarbeitern und mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

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