Yahoo Deutschland

Kinder und Jugendliche im Netz: Sicherheit beim Surfen geht alle an

München (ots) -

Wenn es um den eigenen Nachwuchs geht, dann wollen Eltern nur das 
Beste. Ein Fernseher im Kinderzimmer? Das ist in vielen Familien 
inzwischen Standard. Genauso wie die Tatsache, dass der Nachwuchs 
rege im Internet surft. Doch der oft sorglose Umgang mit dem Netz hat
Folgen. Was tun, wenn der eigene Sohn oder die Tochter zur 
Zielscheibe von Mobbing-Attacken aus dem Netz werden? Oder wenn sie 
im Netz auf Inhalte stoßen, die alles andere als kindgerecht sind? 
Terry von Bibra, Geschäftsführer Yahoo! Deutschland & Vice President 
Advertising Marketplaces Yahoo! EMEA, über die Frage, welche 
Schutzmaßnahmen im Internet nötig sind - und was Eltern und Schule 
tun müssen, um auf der Höhe der Zeit zu sein.

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner schätzt ihn sehr: Den 
mündigen Verbraucher, der weiß, was er zu tun oder zu lassen hat und 
der vom Staat nicht übermäßig reglementiert wird. Wer im Internet 
surft, so die Grundhaltung der Ministerin, müsse sich deshalb auch 
über die Gefahren bewusst sein. Doch in diesem Punkt gibt es, vor 
allem, wenn es um Kinder und Jugendliche geht, noch reichlich 
Aufklärungsbedarf. So steht auf dem am 7. Dezember in Dresden 
stattfindenden IT-Gipfel unter anderem auch das Thema "Vertrauen, 
Datenschutz und Sicherheit im Internet" als Tagesordnungspunkt auf 
der Agenda - und damit eines der wichtigsten Themen eines globalen, 
schier grenzenlosen Internets.

"Cyberbullying" und "Sexting" haben ernste Folgen

"Das Web ist so dumm wie seine Nutzer" - So provokant es 
Internet-Guru Jeff Jarvis formuliert, so richtig ist diese Aussage. 
Es ist zweifelsohne wichtig, an die Eigenverantwortung der 
Verbraucher zu appellieren. Aber gerade bei Kindern und Jugendlichen 
sind im ersten Schritt wir gefragt. Wir, die Anbieter von beliebten 
Internetangeboten, aber auch wir als Eltern und 
Erziehungsberechtigte. Es geht um Aufklärung und Sensibilisierung des
Nachwuchses für Risiken und Gefahren. Wie sollen sie auch wissen, 
dass ihr soziales Leben im Internet nicht nur im Kreis ihrer Freunde,
sondern vor einem weitaus größeren, unsichtbaren Publikum 
stattfindet? Und dass Informationen, die sie ins Netz stellen, kein 
Verfallsdatum haben? Früher waren Jugendsünden irgendwann vergessen, 
heute laufen Internet-Nutzer Gefahr, auch Jahre später noch an die 
Fehltritte der Vergangenheit erinnert zu werden.

Nicht nur das: Das Internet bringt auch Phänomene wie "Cyberbullying"
oder "Sexting" hervor. "Cyberbullying", das Schikanieren von Personen
mit Hilfe von Computern oder Mobiltelefonen, ist weit mehr als ein 
schlechter Scherz. Informationen, die eine Person erniedrigen und 
verletzen, können im Internet sehr schwer verhindert oder entfernt 
werden - Millionen Menschen sind dabei, wenn ein Mensch diffamiert 
wird. Auch "Sexting", das Senden eindeutiger Fotos, gehört zu den 
Praktiken, mit denen sich vor allem Jugendliche konfrontiert sehen. 
Die Folgen sind durchaus gravierend: Angst, Depressionen, sogar Fälle
von Selbstmord aus den USA sind bekannt. In der realen Welt ist 
Mobbing schon schlimm genug - im Internet potenzieren sich die 
Auswirkungen, weil mit einem Knopfdruck gleich die "halbe Welt" 
informiert wird.

Verhindern lassen sich derartige Auswüchse nur durch Aufklärung. 
Natürlich sind Kinder wissbegierig und kennen sich mit neuen 
Technologien oft besser aus als manche Erwachsene. Doch gerade 
deswegen ist es wichtig, dass Eltern ihre Erziehung auf die 
Online-Aktivitäten ihrer Kinder ausdehnen und eben auch mit der 
Technik, den Services und Angeboten vertraut sind. Denn die heutige 
Jugend erhält durch das Internet einen nahezu unbegrenzten Zugriff 
auf Information und Unterhaltung. Wer eine Frage hat, geht schnell 
ins Netz und schon ist die die Antwort  da - oft ungefiltert und 
wenig angemessen für das jeweilige Alter.

Lebenslange Gewohnheiten bilden sich früh aus

Wenn der Nachwuchs am Computer sitzt, sollten die Eltern deshalb 
anwesend sein und im Auge behalten, welche Seiten besucht werden. So 
empfiehlt es sich, den Computer nicht im Kinderzimmer aufzustellen, 
sondern dort, wo ein kontrollierter Zugang möglich ist. Auf YouTube 
zum Beispiel gibt es neben guten und interessanten Inhalten auch 
solche, die für Kinder ungeeignet sind. Dazu gehören beispielsweise 
Suchbegriffe wie "Sex" oder "Porno". Das Internet unterscheidet nicht
zwischen den kindlichen Interessen eines Achtjährigen und denen eines
28-Jährigen. Das Blockieren unerwünschter Suchbegriffe gehört deshalb
zu den ersten Maßnahmen, die Eltern im Hinblick auf die 
Internetaktivitäten ihrer Kinder ergreifen sollten.

Je schneller Kinder den Umgang mit dem Internet lernen, desto besser,
denn lebenslange Gewohnheiten bilden sich früh aus. Deshalb sollte 
das richtige Verhalten im Internet nicht nur frühzeitig in der 
Familie, sondern auch in der Schule thematisiert werden. Welcher 
Schüler ist heute nicht Mitglied eines sozialen Netzwerkes wie 
Facebook oder Lokalisten? Da ist es wichtig, die 
Datenschutzeinstellungen festzulegen, zu verstehen und sich darüber 
im Klaren zu sein, dass alles, was veröffentlicht wird, kopiert und 
im Handumdrehen an Tausende von Menschen verschickt werden kann.

Sicher surfen ist ein Thema, das alle angeht: Eltern, Politik und 
natürlich auch die Wirtschaft. Mit der jetzt auch in Deutschland 
gestarteten, weltweiten Informationsplattform Safely 
(http://de.safely.yahoo.com/) will Yahoo! seinen Teil dazu beitragen,
die Online-Welt für Kinder und Jugendliche ein gutes Stück sicherer 
zu machen. Eltern und Jugendliche finden auf Yahoo! Safely Tipps zu  
Verhaltensweisen für den sicheren Umgang mit dem Netz und können sich
zudem auch darüber informieren, wie sie sich beispielsweise am besten
gegen "Cyberbullying" oder "Sexting" schützen. Denn dass das Internet
bei den so genannten Digital Natives ein wichtiger, ja meist sogar 
der zentralste Teil der Medienrealität ist, steht außer Frage.

Ein Bild von Terry von Bibra, Geschäftsführer Yahoo! Deutschland & 
Vice President Advertising Marketplaces Yahoo! EMEA, finden Sie unter
folgendem Link: http://yahoo.enpress.de/Yahoo_Sprecher.aspx

Über Yahoo!
Yahoo! (NASDAQ: YHOO) ist ein innovatives Technologieunternehmen und 
der größte Anbieter im Bereich digitale Medien, Inhalte und 
Kommunikationsdienstleistungen weltweit. Yahoo! verbindet mehr als 
600 Millionen Nutzer weltweit mit den Themen und den Menschen, die 
ihnen am wichtigsten sind. Werbetreibenden bietet Yahoo! mit seiner 
einzigartigen Kombination aus Science + Art + Scale leistungsstarke 
Lösungen für alle Zielgruppen. Yahoo! hat seinen Hauptsitz in 
Sunnyvale, Kalifornien/USA. Sitz der Yahoo! Deutschland GmbH ist 
München.

Weitere Informationen sind verfügbar unter 
http://www.yahoo.enpress.de/ oder im Unternehmens-Blog Yodel 
Anecdotal http://yodel.yahoo.com.

Neues von Yahoo! erfahren Sie auch auf Twitter 
http://twitter.com/YahooDE und Facebook 
http://www.facebook.com/Yahoo.Deutschland

###

Yahoo! und das Yahoo!-Logo sind eingetragene Marken von Yahoo! Inc. 
Alle anderen Namen sind Marken und/oder eingetragene Marken ihrer 
jeweiligen Eigentümer. 

Pressekontakt:

Yahoo! Deutschland GmbH
Judith Sterl
Head of PR
Theresienhöhe 12
80339 München
Fon: +49(0)89-23197-186
Mail: sterlj (at) yahoo-inc.com

Verena Knaak
PR Assistant
Theresienhöhe 12
80339 München
Fon: +49(0)89-23197-520
Mail: vknaak (at) yahoo-inc.com

Original-Content von: Yahoo Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Yahoo Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren: