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Deutsche AIDS-Stiftung

Grundsteinlegung für viertes Haus 'Positiv wohnen' der Deutschen AIDS-Stiftung in Köln

Grundsteinlegung für viertes Haus 'Positiv wohnen' der Deutschen AIDS-Stiftung in Köln
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Bonn (ots)

Bonn/Köln, 3. Juli 2009. Ein neues betreutes Zuhause sollen von 
HIV und AIDS betroffene Menschen in dem Wohnprojekt finden, das 
zurzeit an der Neusser Straße 675 in Köln-Weidenpesch gebaut wird. 
Bauherr ist die Deutsche AIDS-Stiftung `Positiv wohnen´ gGmbH, 
Betreiber die Aidshilfe Köln, deren Beratungs- und 
Unterstützungsangebot die Bewohner dort nutzen können. Die Deutsche 
AIDS-Stiftung freut sich sehr, dass am heutigen Freitag, 3. Juli 
2009, der Grundstein im Beisein von Landesgesundheitsminister 
Karl-Josef Laumann, der Kuratoriumsvorsitzenden der Deutschen 
AIDS-Stiftung, Jeane Freifrau von Oppenheim, der Bürgermeisterin der 
Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes, und des Vorstandsvorsitzenden der 
Deutschen AIDS-Stiftung, Dr. Christoph Uleer, gelegt werden kann. Im 
Haus werden nach der Fertigstellung im Herbst neun Wohnungen auf 450 
Quadratmetern zur Verfügung stehen. Das Wohnprojekt richtet sich an 
alle diejenigen, die ihren Alltag nicht mehr allein meistern können 
und die konkrete Unterstützung und Begleitung benötigen.
Im Grundstein wird unter anderem auch die Benefiz-Kunstauktion ART
against AIDS vom Oktober 2008 von Freifrau von Oppenheim 
dokumentiert. Die Auktion legte mit Erlösen von 420.000 Euro den 
finanziellen Grundstock für das Projekt. Am 21. November 2009 wird 
die ebenfalls von Freifrau von Oppenheim initiierte Benefizgala 
"Tanzen um die Welt" in der Lanxess-Arena neben anderen Zwecken 
weitere Erlöse für das betreute Wohnen sammeln.
Die Deutsche AIDS-Stiftung verzeichnet seit einigen Jahren eine 
verstärkte Nachfrage bei Angeboten betreuten Wohnens. Die bessere 
Therapierbarkeit durch antiretrovirale Medikamente ermöglicht den 
Betroffenen zwar ein längeres Leben, die lang andauernde Therapie 
belastet jedoch zunehmend die Gesundheit eines Teils der 
HIV-infizierten Menschen: Eine größer werdende Gruppe leidet unter 
Nebenwirkungen der Therapie und Begleiterkrankungen der Infektion. 
Hinzu kommen häufig finanzielle Not, Ausgrenzung und Schwierigkeiten 
bei der Bewältigung des Alltags. Die Wohnprojekte als geschützter 
Raum bieten den Betroffenen die Möglichkeit, sich sozial wieder zu 
integrieren und neue Kontakte herzustellen. Im günstigsten Fall 
verhelfen Betreuung und Stabilisierung den Bewohnern zu wieder 
gewonnener Eigenständigkeit. "Das Älterwerden von Menschen mit HIV 
und AIDS stellt uns vor neue Herausforderungen. Die meisten 
HIV-positiven Menschen verfügen aufgrund ihrer Biografie über keine 
familiären Netzwerke, die die Pflege und Betreuung übernehmen 
könnten", betonte Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der 
Stiftung. In Nordrhein-Westfalen, wo mit rund 14.000 von rund 63.500 
Betroffenen in ganz Deutschland die meisten HIV-infizierten Menschen 
leben, entsteht nun mit dem Kölner Neubau nach einem Haus in Essen 
bereits ein weiteres von der AIDS-Stiftung getragenes Wohnprojekt.
Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte AIDS-Hilfsorganisation 
in Deutschland, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung 
bietet. Die Stiftung hilft seit mehr als 20 Jahren bedürftigen 
Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland durch Einzelhilfen und die 
Unterstützung von Projekten. Darüber hinaus fördert die Stiftung seit
dem Jahr 2000 ausgewählte Hilfsprojekte vor allem im südlichen 
Afrika.

Pressekontakt:

Spendenkonto 400, BFS Köln, Bankleitzahl 370 205 00
Pressekontakt: Ann-Kathrin Akalin, Pressereferentin
Deutsche AIDS-Stiftung, Markt 26, 53111 Bonn
Telefon: 0228- 60 469-33, presse@aids-stiftung.de,
www.aids-stiftung.de

Original-Content von: Deutsche AIDS-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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