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(Korrektur: Hotelzimmer in Berlin nur halb so teuer wie in Moskau - das hotel.de-Hotelpreis-Barometer von Februar 2011)

Nürnberg (ots) - Bitte beachten Sie die Änderung in der Tabelle "Ergebnisse des Hotelpreis-Barometers im internationalen Vergleich der Metropolen". Die Reihenfolge änderte sich aufgrund eines Sortierungsfehlers. Es folgt der korrigierte Text:

Seit seinem Tiefstand vor fast genau zwei Jahren hat sich der deutsche Aktienindex DAX verdoppelt. Anhaltend gute Unternehmensnachrichten ließen sogar das Allzeithoch vor wenigen Tagen in greifbare Nähe rücken. Der wirtschaftliche Aufschwung wirkt sich auch weiterhin auf die Hotelbranche aus. Die erhöhte Nachfrage nach Hotelzimmern von Geschäfts- und Urlaubsreisenden ließ die Zimmerpreise in vielen deutschen Städten, aber auch in den internationalen Metropolen, steigen. hotel.de, der gebührenfreie Online-Hotelreservierungsservice für mehr als 210.000 Hotels weltweit, hat anhand seiner Hotelpreisanfragen im Februar 2011 ermittelt, wo Zimmer nun besonders günstig sind und in welchen Städten Übernachtungsgäste tiefer in die Tasche greifen müssen.

   Das aktuelle Resultat zeigt:

   - Hannover im Rahmen der CeBIT teuerste Hoteldestination in 
Deutschland, Leipzig vergleichsweise günstig 
   - Im Februar 2011 erneut leichter Anstieg der Zimmerpreise in 
Deutschlands Großstädten um rund 4% gegenüber dem Vorjahresmonat. 
Metropolen weltweit legen teilweise um über 20% zu. 
   - Hotelzimmer in Moskau doppelt so teuer wie in Berlin, Bangkok 
weiterhin sehr günstig 
Ergebnisse des Hotelpreis-Barometers für Deutschland (Preise in Euro)
     Stadt         Feb 11 Jan 11   Feb 10  Vgl. Feb 11 zu Feb 10 
                                           in % 
1.  Hannover       100,48  93,22    90,23  11,36 
2.  Mannheim       100,27  97,88    99,77   0,50 
3.  Bonn            97,87  98,12    91,53   6,93 
4.  Frankfurt/Main  97,28 100,02    90,30   7,73 
5.  Düsseldorf      95,74  93,88    90,92   5,30 
6.  Essen           94,35  95,53    85,39  10,49 
7.  Köln            92,68  98,59    90,96   1,89 
8.  München         91,19  95,96    93,67  -2,65 
9.  Hamburg         90,57  86,25    91,09  -0,57 
10. Duisburg        90,09  83,45    73,57  22,46 
11. Nürnberg        87,62  84,43    96,71  -9,40 
12. Stuttgart       86,47  84,51    85,31   1,36 
13. Bremen          85,64  82,12    82,25   4,12 
14. Berlin          80,32  77,16    80,60  -0,35 
15. Dortmund        77,80  79,89    72,38   7,49 
16. Dresden         75,50  74,98    74,56   1,26 
17. Bochum          73,46  70,98    71,25   3,10 
18. Bielefeld       73,30  77,69    71,97   1,85 
19. Wuppertal       70,71  72,74    66,55   6,25 
20. Leipzig         69,69  67,24    68,22   2,16

Durchschnitt        86,55  85,73    83,36   4,06 

Das Konsumklima in Deutschland befindet sich laut der jüngsten GfK-Studie weiter im Aufwind.* Auf der CeBIT in Hannover präsentieren sich in diesem Jahr mehr Unternehmen als 2010, sogar zusätzliche Hallen werden benötigt. Von der freundlichen Verbraucherstimmung profitieren auch die in Hannover ansässigen Hoteliers mit einem durchschnittlichen Anstieg der Zimmerpreise um 11,36% auf 100,48 Euro. Damit avanciert die Landeshauptstadt Niedersachsens zur teuersten Hoteldestination der Bundesrepublik, dicht gefolgt von Mannheim mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 100,27 Euro. Die Hotellerie der Universitätsstadt zählt im Rahmen der hotel.de-Analyse bereits seit Jahren zu den teuersten in Deutschland.

Konnten Hotelgäste in Duisburg zu Beginn 2010 mit durchschnittlich 73,57 Euro noch vergleichsweise günstig Zimmer buchen, zogen die Preise im Jahresverlauf und darüber hinaus deutlich an. Mit 90,09 Euro erreichen die Zimmerpreise inzwischen wieder das Niveau vom Februar 2008 in Höhe von 91,22 Euro.

Trotz einer durchschnittlichen Steigerung der Zimmerpreise um 6,25% und 2,16 % gegenüber dem Vorjahreswert nächtigen Hotelgäste in Wuppertal und Leipzig dagegen noch relativ günstig. Im Mittel genügen bereits 70,71 Euro für ein Zimmer in Wuppertal, der Stadt mit der weltberühmten Schwebebahn. Auch in Leipzig profitieren Besucher von niedrigen Übernachtungspreisen. Mit 69,69 Euro liegen diese nur knapp über dem Vorjahresniveau.

Zusammen weisen die Buchungen in den untersuchten deutschen Großstädten durchschnittlich rund 4,0 % höhere Hotelzimmerpreise gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf. Für Deutschland insgesamt zeigt das Hotelpreis-Barometer eine Steigerung der Raten um 2,63% an. "Große Hotelketten, die in Großstädten oftmals dominieren, sind durch ein ausgereiftes Yield Management in der Lage, zügiger auf wirtschaftliche Veränderungen zu reagieren, als es oftmals kleinere bzw. inhabergeführte Hotels können", so Reinhard Wick, Vertriebsvorstand der hotel.de AG.

Ergebnisse des Hotelpreis-Barometers im internationalen Vergleich der Metropolen (Preise in Euro)

    Stadt          Feb 11   Jan 11   Feb 10   Vgl. Feb 11 zu Feb 10 
                                              in % 
1.  Moskau         178,50   180,56   164,82    8,30 
2.  Sydney         170,44   145,50   151,32   12,64 
3.  New York       158,67   148,13   162,18   -2,16 
4.  Tokio          156,61   162,72   128,65   21,73 
5.  Singapur       156,27   153,39   127,04   23,01 
6.  Stockholm      153,47   149,06   121,23   26,59 
7.  Oslo           152,66   156,03   162,38   -5,99 
8.  London         150,02   140,87   140,15    7,04 
9.  Zürich         148,44   153,44   126,77   17,09 
10. Rio de Janeiro 139,19   138,00   133,04    4,62 
11. Helsinki       129,78   125,95   120,57    7,64 
12. Kopenhagen     126,83   120,39   132,11   -4,00 
13. Paris          122,14   116,90   116,46    4,88 
14. Amsterdam      118,88   115,82   104,65   13,60 
15. Dubai          109,05   110,69   121,11   -9,96 
16. Rom             99,06    98,27   102,11   -2,99 
17. Barcelona       96,63   100,98    92,79    4,14 
18. Mexico City     94,84    75,45    86,36    9,82 
19. Shanghai        92,31    94,64    75,48   22,30 
20. Wien            90,16    84,57    86,75    3,93 
21. Madrid          84,74    82,74    79,43    6,69 
22. Peking          84,42    79,03    78,79    7,15 
23. Istanbul        84,35    76,47    80,09    5,32 
24. Lissabon        82,17    74,15    82,19   -0,02 
25. Warschau        80,43    85,11    81,48   -1,29 
26. Berlin          80,32    77,16    80,60   -0,35 
27. Bukarest        79,51    77,94    82,22   -3,30 
28. Budapest        70,79    71,54    69,75    1,49 
29. Prag            61,53    61,99    60,66    1,43 
30. Bangkok         55,22    68,86    56,75   -2,70

Durchschnitt       113,58   110,88   106,93    5,89 

Auch die Hotellerie vieler internationaler Metropolen profitierte von gestiegenen Zimmerraten. Den größten Preissprung gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte Stockholm. Die Anfang des Jahres in Schweden veranstaltete Handball-WM könnte anhaltende Auswirkungen auf die Preisentwicklung gehabt haben. Die teuerste Hotelmetropole der Welt ist allerdings erneut Moskau. Bereits im Februar 2010 sowie im Januar dieses Jahres setzten sich die Hoteliers der russischen Hauptstadt an die Spitze. Buchungskunden müssen gegenüber dem Vorjahr nun noch tiefer in die Tasche greifen. Im Durchschnitt zahlen sie 8,3 % mehr bzw. 178,50 Euro für ein Zimmer in der größten Stadt Europas. Die Hotellerie von Sydney steht dem nicht viel nach. Für durchschnittlich 170,44 Euro konnten Hotelgäste im Februar dieses Jahres ein Zimmer buchen.

Die Übernachtungsgäste von Berlin, eines der beliebtesten Reiseziele Europas, können sich dagegen freuen. Die Hoteliers begnügen sich im Durchschnitt mit rund 80 Euro pro Zimmer und verlangten damit von den Buchungskunden nur halb so viel wie ihre Kollegen in der russischen Hauptstadt. Am günstigsten sind allerdings weiterhin die Hotelzimmerpreise in Bangkok. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum können die Übernachtungsgäste von einem weiteren Preisnachlass in Höhe von durchschnittlich 2,7 % profitieren und bereits für rund 55 Euro nächtigen.

*Quelle: Konsumklima weiter im Aufwind - Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2011 (vom 22. Februar 2011)

Die vollständige Pressemitteilung ist auch hier zu finden:http://www.hotel.de/Press.aspx?mode=article&lng=DE&item=1031

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