VITA 34

Streitfall embryonale Stammzellen
Nabelschnurblut als ethisch unbedenkliche Alternative

    Leipzig (ots) -

    Der Bundestag entscheidet in dieser Woche über den Import von embryonalen Stammzellen. Von ihrer Erforschung erhoffen sich Wissenschaftler neue Heilungschancen für bislang nicht therapierbare Krankheiten. Embryonale Stammzellen sind jedoch umstritten. Kritiker verweisen seit langem auf ethisch unbedenkliche Alternativen zu den embryonalen Stammzellen wie zum Beispiel das Nabelschnurblut.          "Nabelschnurblut enthält neben blutbildenden Stammzellen auch eine Reihe von Vorläuferzellen für verschiedene Körpergewebe wie Nerven, Knorpel oder Muskeln", erklärt Dr. med. Eberhard F. Lampeter, Medizinischer Geschäftsführer von VITA 34. Seit Jahren wird Nabelschnurblut bereits erfolgreich im Rahmen von Hochdosis-Chemotherapien bei der Bekämpfung schwerer Krebserkrankungen angewendet. "Zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten werden derzeit erforscht", so Dr. Lampeter weiter, "beispielsweise durch die Differenzierung von Nabelschnurblut-Stammzellen in neuronale Zellen." Erst kürzlich hatten US-Forscher im Tierexperiment die Auswirkungen von Schlaganfällen durch Nabelschnurblut lindern können. Dabei hatten Ratten neuronale Zellen injiziert bekommen, die zuvor aus Nabelschnurblut gezüchtet worden waren.          Auch in Deutschland setzen Wissenschaftler verstärkt auf die Forschung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut. So kooperiert VITA 34 beispielsweise mit dem Institut für klinische Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Leipzig. Eine Arbeitsgruppe unter Prof. Dr. Frank Emmrich erprobt dort Methoden zur Vermehrung von Nabelschnurblut-Stammzellen. Ein zweites Projekt hat die Therapie von frühkindlichen Hirnschäden zum Ziel. Dazu arbeitet VITA 34 mit einem Team von Prof. Dr. Arne Jensen von der Ruhr-Universität Bochum zusammen. Stammzellen aus der Nabelschnur sind zudem Thema eines Symposiums der International Society for the Research on Cord Blood Sampling and Stem Cell Therapies vom 1. bis 2. Februar 2002 in Wien. Experten aus verschiedenen Ländern werden dort unter anderem über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Wege in der Stammzelltherapie oder ethische und juristische Problemstellungen diskutieren.          Damit Patienten von den medizinischen Fortschritten auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Stammzellen profitieren können, muss das Blut gleich nach Geburt entnommen werden. Dieses Verfahren ist für Mutter und Kind völlig risikolos. Bei einer individuellen Blutbank wie VITA 34 wird das Nabelschnurblut anschließend kryokonserviert. "Die Stammzellen sind praktisch ein Leben lang haltbar und stehen bei Bedarf sofort bereit", so Dr. Lampeter. Die aufwändige Gewinnung von adulten Stammzellen aus dem Knochenmark entfällt.          VITA 34 wurde 1997 als erstes Unternehmen zur individuellen Einlagerung von Nabelschnurblut in Europa gegründet und arbeitet streng nach den Richtlinien der Bundesärztekammer sowie den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes. Bislang hat VITA 34 über 9.000 Präparate aus Nabelschnurblut eingelagert.          Weitere Informationen:

    VITA 34: www.vita34.de ; ;

International Society for the Research on Cord Blood

Sampling an Stem Cell Therapies:

http://www.menopausekongress.at/cordbloodsampling.htm


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