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KfW Entwicklungsbank stößt langfristige Aufbauprojekte in der Tsunamiregion an
Große Fortschritte beim Aufbau von Wohnungen, Schulen und der Gesundheitsversorgung

    Frankfurt/Main (ots) -

    Spende der KfW Bankengruppe in Höhe von 1 Mio. EUR für     Berufsschulen in Banda Aceh und für Fischer auf Sri Lanka     verwendet

    Die KfW Entwicklungsbank hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zahlreiche mittelfristige- und langfristige Wiederaufbauprojekte in den von dem verheerenden Seebeben in Südostasien zerstörten Ländern Indonesien und Sri Lanka auf den Weg gebracht. In Indonesien machen das Wohnungsbauprogramm, der Wiederaufbau und die Ausstattung von Berufs- und Grundschulen sowie des Provinzgesundheitssystems und des Provinzkrankenhauses in der Provinz Aceh große Fortschritte (10 Mio. EUR). In Sri Lanka werden Projekte in den Bereichen Wasserversorgung und Wohnungsbau durchgeführt (11 Mio. EUR).

    "Im Anschluss an die erste Bestandsaufnahme unmittelbar nach der Katastrophe hat die KfW Entwicklungsbank im Rahmen der Finanziellen (FZ) den langfristigen Wiederaufbau nachhaltig geplant und langfristig angelegt", sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. Das Instrumentarium der FZ ist auf Wiederaufbaumaßnahmen zugeschnitten. Es bestehen langjährige Arbeitsbeziehungen sowohl zu den Trägern der öffentlichen Infrastruktureinrichtungen als auch zum Bankensystem, die für Förderprogramme für den Wiederaufbau von Infrastruktur, Wohnungen und Unternehmen herausgelegt werden können. "Die ausgewählten Schwerpunkte sind überwiegend 'klassische' FZ-Felder, in denen die KfW Entwicklungsbank über langjährige Erfahrung in den betroffenen Ländern verfügt", sagte Kroh.

    Insgesamt hat die Bundesregierung im Rahmen der Tsunamikatastrophe Sonderzusagen für Sri Lanka für 2005 und 2006 Mittel in Höhe von 117 Mio. EUR für die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zur Verfügung gestellt, davon entfallen 69 Mio. auf die FZ. Für Indonesien wurden 128 Mio. EUR bilaterale EZ, davon 91 Mio. EUR FZ bereit gestellt. Die Bundesregierung hat der Regierung in Sri Lanka Mitte Mai 2005 die EZ-Beiträge für 2005 zugesagt. Bei Sonder-Regierungsverhandlungen mit Indonesien wurden Mitte Mai für das Jahr 2005 40 Mio. EUR FZ-Mittel zugesagt.

    Darüber hinaus hat die KfW Bankengruppe 700.000 EUR für den Wiederaufbau von Berufsschulen im indonesischen Aceh gespendet. Im Rahmen des gesamten Projekts, das zusammen mit der GTZ und der deutschen Wirtschaft durchgeführt wird, werden 2880 Schüler einen Ausbildungsplatz erhalten. Weiter erhielt der Fishermen´s Relief Trust Fund in Sri Lanka eine Spende in Höhe von 300.000 EUR. Bis zum Oktober 2005 konnten für die Fischer 243 Boote und 216 Motoren ersetzt oder repariert sowie 144 neue Fangnetze angeschafft und verteilt werden. Insgesamt profitieren 1491 Fischerfamilien von den Leistungen des Fonds. Die Kosten für diese Maßnahmen betrugen rund 620.000 EUR, von denen die KfW durch ihre bisher ausgezahlte Spende ein Drittel anteilig finanzierte. Weiter werden aus den Mitteln des Fonds Kühlgerät und einfache Transportmittel für die Fischer finanziert.

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