KfW

Vorbilder, die zeigen, wie man es machen kann
Auszeichnung der Preisträger des KfW-Energieeffizienzpreises 2004

    Frankfurt (ots) -

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    Zukunftsweisende Lösungen zur Umsetzung betrieblicher Stromeinsparmaßnahmen

    Die KfW Förderbank hat heute in Berlin die Preisträger des KfW-Energieeffizienzpreises erstmals ausgezeichnet. Unter dem Motto "Strom effizient nutzen" hat die KfW Förderbank erstmals den Energieeffizienzpreis ausgeschrieben. Insgesamt 15.000 EUR Preisgeld erwarten vorbildhafte Unternehmen mit zukunftsweisenden Lösungen für die Umsetzung betrieblicher Stromeinsparmaßnahmen. Die betrieblichen Maßnahmen sollen den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid wesentlich mindern und zugleich erhebliche Kosteneinsparungen realisieren können.

    "Die ausgezeichneten Leistungen zeigen, dass der rationelle Einsatz von elektrischer Energie nicht nur dem Klimaschutz zugute kommt, sondern die Unternehmen auch dabei unterstützt, ihre Energiekosten zu senken und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken," betonte Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

    Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine hochrangig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages. Zu den weiteren Jurymitgliedern zählten Herr Prof. Dr. Eberhard Jochem von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, Herr Stephan Kohler von der Deutschen Energie-Agentur, Herr Dr. Dieter Kreikenbaum vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag sowie Herr Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

    Der Idee und Zielsetzung des Wettbewerbs liegt die Tatsache zugrunde, dass der Anteil des Stromverbrauchs am gesamten deutschen Endenergieverbrauch (Brennstoffe, Kraftstoffe, Strom) derzeit knapp 20 Prozent beträgt. Mit fast 40 Prozent steuert die Stromerzeugung jedoch überproportional zu den gesamten treibhauswirksamen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland bei. "Dies macht deutlich, wie wichtig es ist, bestehende Stromeinsparpotentiale auf der Nachfrageseite auszuschöpfen." sagte Leinberger.

    Die Preisträger

    Den mit 10.000 EUR dotierten ersten Preis erhielt die Drahtseilerei Gustav Kocks GmbH & Co. aus Mülheim an der Ruhr in Kooperation mit der ARÖW GmbH aus Duisburg, die bei der Produktion von Drahtseilen für den Einsatz in Industrie, Schifffahrt und Bergbau ihren Stromverbrauch um 19 Prozent senken konnte. Dieses Einsparpotenzial ließ sich durch eine Verfahrensinnovation bei der neuen Bremstechnik realisieren.

    Mit dem zweiten Preis in Höhe von 3.000 EUR würdigte die Jury die Müller Weingarten AG aus Weingarten. Durch den konsequenten Ausbau der Gebäudeleittechnik senkte sich der jährliche Stromverbrauch bei der Produktion von Anlagen für die Automobilindustrie zum Umformen, Schmieden und Gießen um 28 Prozent.

    Der dritte Preis mit einer Summe von 2.000 EUR ging an die der Privatbrauerei Moritz Fiege GmbH & Co. KG in Bochum, die durch den Umbau der so genannten Umkehrosmose bei der Brauwasseraufbereitung den Stromverbrauch um 41 Prozent senken konnte. Gleichzeitig hat die Umbaumaßnahme zu einer deutlichen Minderung der Abwassermenge und zu einem verringerten Chemikalieneinsatz (Skalant) geführt.

    Zur Finanzierung von betrieblichen Energieeinsparmaßnahmen stellt die KfW langfristige, zinsverbilligte Darlehen aus dem ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm sowie als Ergänzungsfinanzierung aus dem KfW-Umweltprogramm zur Verfügung. Informationen zu diesen Förderprogrammen finden Sie ebenfalls unter www.kfw-foerderbank.de.

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