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29.03.2004 – 14:38

KfW

KfW Foerderbank hat die Modernisierung von 140.000 Wohnungen ermoeglicht
Enorme Energieeinsparung und CO2-Minderungseffekte

      Frankfurt/Main (ots)

Im Rahmen des
KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms hat die KfW Förderbank seit
Programmstart im Januar 2001 rund 50.000 Kredite in Höhe von rund 2,6
Mrd EUR zugesagt, davon mehr als 22.000 Kredite über rund 1,1 Mio EUR
in 2003. Mit den bisher zugesagten Krediten wurden
Modernisierungsinvestitionen in rund 140.000 Wohnungen finanziert.
Dabei handelt es sich vorwiegend um Altbauwohnungen, in denen durch
eine Rundumsanierung eine besonders hohe CO2-Minderung erreicht
wurde. Durch die beträchtliche Zinsverbilligung der Förderkredite und
die eingesparten Energiekosten lohnen sich die Investitionen für die
Wohnungseigentümer oft auch finanziell.
    
    "Wir leisten mit dem Programm einen wichtigen Beitrag zur
Energieeinsparung sowie zur nachhaltigen Reduktion des CO2-Ausstosses
in Deutschland. Darüber hinaus geben wir spürbare Impulse für den
Arbeitsmarkt," betonte Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstands
der KfW Bankengruppe.
    
    Nach einer Evaluierung des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms und
des KfW-Programms zur CO2-Minderung durch das Forschungszentrum
Jülich wird der jährliche CO2-Ausstoß durch beide Programme bis Ende
2005 voraussichtlich um 3,5 Mio Tonnen reduziert. Unter Einbeziehung
des KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003 ergibt sich eine
CO2-Einsparung von gut 4 Mio Tonnen. Damit tragen die KfW-Programme
bis 2005 zu 15 % zum nationalen Klimaschutzziel für den Haushalts-
und Wohnungssektor bei.
    
    Mit dem angestoßenen Investitionsvolumen von 5,3 Mrd EUR konnten
allein in 2003 mehr als 100.000 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert
werden; allein durch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm rund 30.000
Arbeitsplätze. Die geförderten Maßnahmen waren überwiegend kleinere
Investitionsvorhaben. Der durchschnittliche Kreditbetrag im
KfW-Programm zur CO2-Minderung lag bei 29 000 EUR, im
KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm bei 53.000 EUR. Dadurch kommt die
angestoßene Investitionsnachfrage vor allem der lokalen
mittelständischen Bauwirtschaft und dem Handwerk zugute. Die
Förderung von Klimaschutzmaßnahmen im Wohnungssektor ist somit ein
gutes Beispiel dafür, dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen
können.
    
    Der größte Teil des Kreditvolumens
KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms entfiel mit 73,1 % auf private
Wohnungseigentümer. Sehr erfreulich ist, dass auch
Wohnungsunternehmen die Förderkredite in großem Umfang nachgefragt
haben. Hier profitieren nicht nur die Unternehmen sondern auch die
Mieter von den günstigen Förderkonditionen und den eingesparten
Energiekosten. 23,2 % der geförderten Wohnungen befinden sich in den
neuen Bundesländern und Berlin. Das ist etwas mehr als deren Anteil
am gesamten Wohnungsbestand in Deutschland. Vor allem im
innerstädtischen Altbausbestand besteht in den neuen Bundesländern
immer noch ein hoher Investitionsbedarf.
    
    Die Investoren können sich ihr Maßnahmenpaket entweder selbst
zusammenstellen oder eines der im CO2-Gebäudesanierungsprogramm
vorgegebenen Pakete durchführen. Die Maßnahmenpakete umfassen in der
Regel eine Wärmedämmung der Außenhülle und oft auch eine
Heizungsmodernisierung und einen Fensteraustausch. Gut 40 % der
zugesagten Förderkredite wurden für individuell zusammengestellte
Maßnahmenpakete eingesetzt.
    
    Seit vergangenem Jahr wurde das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm
in wesentlichen Punkten erneuert und erweitert. Die Inanspruchnahme
des Programms hat sich dadurch deutlich erhöht. In die Förderung neu
aufgenommen wurden der Austausch von Altheizungen als Einzelmaßnahme
und die Errichtung oder der Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 40.
Außerdem wurde die Untergrenze für die zu erzielende CO2-Einsparung
von 35 kg/qm auf 30 kg/qm abgesenkt. Für die energetische Sanierung
eines Altbaus auf Niedrigenergiehausstandard wurde ein
Teilschulderlass in Höhe von 20 % des KfW-Darlehens eingeführt. Mehr
als 4.000 Investoren haben seit Mai letzten Jahres davon Gebrauch
gemacht. Diese breite Inanspruchnahme zeigt eindrucksvoll, dass das
"Niedrigenergiehaus im Bestand" über das Experimentierstadium bereits
hinausgewachsen ist.
    
    Anträge für die Förderkredite können bei Banken oder Sparkassen
gestellt werden. Weitere Informationen gibt es bei der Hausbank, beim
KfW-Informationszentrum unter der Telefon-nummer: 0 18 01 / 33 55 77
oder unter www.kfw.de.


ots Originaltext: KfW
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Für Rückfragen:
Dr. Charis Pöthig
Tel.: +49 (0)69 7431-4683
E-Mail: charis.poethig@kfw.de

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