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KfW

Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik im Umbruch

Berlin (ots)

KfW-Symposium unter Schirmherrschaft von
Bundesbauminister Bodewig beleuchtet Perspektiven und Handlungsbedarf
Der Wohnungsmarkt und die Kreditwirtschaft in Deutschland befinden
sich im Umbruch. Auf dem von der KfW veranstalteten Symposium
"Wohnungspolitik in Deutschland: Stand, Perspektiven und
Handlungsbedarf" wirkten neben Bundesbauminister Kurt Bodewig als
Schirmherrn mehr als 200 weitere namhafte Persönlichkeiten aus
Politik sowie Wohnungs- und Kreditwirtschaft mit.
Die KfW fördert wohnungswirtschaftliche Investitionen schon seit
mehr als 50 Jahren. "Seitdem hat die Wohnraumförderung Ihren hohen
Stellenwert für uns behalten", sagte KfW-Vorstandssprecher Hans W.
Reich. "Derzeit stehen in der Wohnraumförderung in Deutschland drei
Ziele im Vordergrund: die Stärkung des selbstgenutzten Wohneigentums,
die Förderung von Energieeinsparung und Klimaschutz in Wohngebäuden
und die Unterstützung des wohnungswirtschaftlichen Strukturwandels in
den neuen Ländern."
In diesen drei Bereichen hat die KfW im vergangenen Jahr
Förderkredite in Höhe von 9 Mrd EUR zugesagt. Damit ist
Wohnraumförderung das quantitativ bedeutsamste Geschäftsfeld für die
KfW.
Um die Probleme am Wohnungsmarkt zu lösen, muss auch die
Wohnungsförderung neue Wege beschreiten. Für die KfW sind dies
Globaldarlehen und Verbriefungen, die derzeit als Förderprodukte der
"2. Generation" am Markt eingeführt werden.
Im Verbriefungsprogramm PROVIDE hat die KfW bisher Transaktionen
in Höhe von 4,8 Mrd EUR durchgeführt. Die beteiligten Kreditinstitute
sparen dadurch Eigenkapital und begrenzen ihre Risiken. Dies erhöht
den Spielraum zur Kreditvergabe und ermöglicht für die
Endkreditnehmer günstigere Kreditkonditionen.
Bei den Globaldarlehen erhalten Kreditinstitute einen "globalen"
Refinanzierungsrahmen von der KfW. Dieser "große" Kredit wird von den
Banken in eine Vielzahl von Einzelkrediten an Investoren im
Wohnungsmarkt gestückelt. Das neue Angebot ermöglicht eine Förderung,
die den Finanzierungserfordernissen der Bauherren individuell
angepasst werden kann. Die durchleitenden Banken können Laufzeit,
Tilgung und andere Konditionen des Förderkredits individuell auf den
spezifischen Bedarf der Kreditnehmer zuschneiden.
"Die neuen Förderangebote werden den zinsgünstigen langfristigen
Kredit in steigendem Umfang ergänzen", sagte KfW-Vorstandsmitglied
Ingrid Matthäus-Maier.
Für Rückfragen:
Verena Tobeck
Tel: 030/20264-5127
E-Mail: verena.tobeck@kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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