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Erstmals nationale Beteiligung beim TRANSFORM-Programm: Aufstockung des Deutsch-Ukrainischen Fonds auf 16,4 Mio EUR

    Frankfurt am Main (ots) - Der von der KfW verwaltete
Deutsch-Ukrainische Fonds (DUF) des TRANSFORM-Programms der
Bundesregierung ist um 10,2 Mio EUR auf 16,4 Mio EUR aufgestockt
worden: Das ukrainische Finanzministerium und die Nationalbank der
Ukraine haben in den Fonds je 5,1 Mio EUR eingezahlt und sind damit
dem Fonds als weitere Gründer beigetreten. Es ist das erste Mal, dass
sich nationale Einrichtungen an dem TRANSFORM-Programm, mit dem die
Bundesregierung aktiv den Transformationsprozess in den Ländern
Mittel- und Osteuropas sowie in den ehemaligen Ländern der
Sowjetunion unterstützt, in dieser Form beteiligen.
    
    Mit dem 1996 gegründeten Deutsch-Ukrainischen Fonds wird der
Sektor der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)
unterstützt. Bisher wurden aus dem Fonds mehr als 3200 Kredite mit
einem Gesamtvolumen von 30 Mio EUR an kleine und mittlere Unternehmen
in der Ukraine ausgereicht. Zudem wurden sechs Durchleitbanken mit 27
Filialen für die speziellen Kreditanforderungen im KMU-Bereich
geschult. Die Ausfallquote der durch den Fonds unterstützten Kredite
blieb bisher unter 1 % des Ausleihvolumens - ein auch für Westeuropa
hervorragender Wert.
    
    Der Deutsch-Ukrainische Fonds leistet damit einen signifikanten
und nachhaltigen Beitrag zum wirtschaftlichen Reform-Prozess in der
Ukraine. Durch die Stärkung des KMU-Sektors wurden bisher bereits
mehr als 10 000 Arbeitsplätze geschaffen.
    
    Insgesamt koordiniert die KfW mit dem TRANSFORM-Programm Projekte
in sieben Ländern. Die Ukraine ist dabei ein Schwerpunktland - außer
der Förderung von KMU werden dort durch TRANSFORM u.a. auch
Regierungsberater eingesetzt, Manager ausgebildet und Unternehmen
beraten.
    
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