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Gregor Gysi und Oskar Lafontaine: Struck und Beckstein bestätigen Warnungen der Linkspartei vor Folgen des Kampfeinsatzes in Afghanistan

    Berlin (ots) - Zu deutschen Kampfeinsätzen in Afghanistan und ihren Konsequenzen erklären die Spitzenkandidaten der Linkspartei, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine:

    Verteidigungsminister Struck und Merkels Innenminister-Kandidat Beckstein haben die Warnungen der Linkspartei vor den Folgen der Kampfeinsätze in Afghanistan bestätigt. Diese Einsätze gefährden die Sicherheit Deutschlands, weil wir, so Beckstein, "die Sperrspitze im Kampf gegen die Taliban" sind und "Deutschland in Afghanistan das größte Truppenkontingent" hat. "Die Islamisten betrachten sich im Kriegszustand. Zu ihren Feinden zählen alle, die nach ihrer Ansicht islamische Länder bedrohen."

    Ganz unverhohlen gibt auch Verteidigungsminister Struck zu, dass der Anti-Terror-Einsatz "Enduring Freedom" den "Widerstand von bestimmten Gruppen" herausfordere. Sein Widerspruch dagegen, ISAF-Mandat und Anti-Terror-Einsatz zu verzahnen, um deutsche Soldaten nicht einer "zusätzlichen Gefährdung auszusetzen", lenkt vom eigentlichen Problem ab. Solange kämpfende Truppen der Bundeswehr (KSK), deren Auftrag die deutsche Öffentlichkeit nicht kennt, in Afghanistan im Einsatz sind, solange ist Deutschlands Sicherheit bedroht.

    Daher ist die Linkspartei der Auffassung, dieses Mandat im Interesse Deutschlands umgehend zu beenden. Am Hindukusch wird Deutschland nicht verteidigt, sondern seine Sicherheit gefährdet.

PDS Hendrik Thalheim Tel.:  030/24009543 Mobil: 0172/3914261 Mail: hendrik.thalheim@pds-online.de

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