Das könnte Sie auch interessieren:

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

01.05.2002 – 11:26

Fraktion DIE LINKE.

Pau: Waffenrechts-Debatte EU-weit führen

    Berlin (ots)

Zu Konsequenzen aus dem Blutbad von Erfurt erklärt die stellvertretende PDS-Fraktionsvorsitzende Petra Pau:

    Politik gegen Gewalt ist keine Domäne einzelner Parteien, sondern Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Viele Bürger - vor allem Lehrer und Schüler - haben "nach Erfurt" genau diese Erwartung auch an die Politik gerichtet.

    Wenn jedoch einzelne Politiker versuchen, aus dem Blutbad wahlkampftaktische Vorteile zu erzielen, bedienen sie jene Parteienverdrossenheit, die sie sonst beklagen.

    Die PDS will eine offene, die Bürger einschließende Debatte über die Gründe, die Gewalt als Mittel der Konfliktaustragung erscheinen lassen.

    Dazu gehört die Diskussion um den Einfluss von Gewaltszenen in Filmen und Computerspielen, um die Programme insbesondere der privaten Fernsehsender, die auf ihrer Quotenjagd nicht vor brutalen Machwerken schon für die Kleinsten zurückschrecken. Dazu gehört die Frage des niedersächsischen Justizministers Pfeiffer, wie eine "Jungenerziehung" aussehen kann, die gegen Gewalt immunisiert. Dazu gehört nicht zuletzt die weitere Debatte um das Waffenrecht. Allerdings müssen wir dabei EU-weit vorgehen: Was nützt das strikteste Waffenrecht hier, wenn etliche Waffen wenige Kilometer hinter der deutschen Grenze frei verkäuflich sind?

    Wichtige Orte dieser Auseinandersetzung sind neben den vielen Versammlungen von Bürgerinnen und Bürgern jetzt die frei gewählten Volksvertretungen, Bundestag, Landtage und Bundesrat - ihnen obliegt die Gesetzgebung.


ots Originaltext: PDS
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Für Rückfragen:
Reiner Oschmann, Sprecher PDS-Fraktion
Fon: 030-227 57 017
Mobil: 0172-430 45 94

Original-Content von: Fraktion DIE LINKE., übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Fraktion DIE LINKE.
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung