Kindernothilfe e.V.

Schauspielerin Natalia Wörner kämpft für "Pillen statt Profite"
Skulptur mahnt: Medizin für HIV-infizierte Kinder

Kindernothilfe-Botschafterin Natalia Wörner unterschreibt am Mittwoch, 14. Juni, vor der Berliner Gedächtniskirche eine Medikamentenschachtel der Aktion "Pillen statt Profite". Damit macht die Schaupielerin darauf aufmerksam, dass es immer noch keine speziellen Medikamente für HIV-infizierte Kinder gibt.... mehr

    Berlin/ Duisburg (ots) -

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    Kindernothilfe-Botschafterin Natalia Wörner hat am Mittwoch, den 14. Juni, eine Skulptur aus 10.000 unterschriebenen Medikamentenschachteln an das Aktionsbündnis gegen Aids übergeben. Damit macht sie darauf aufmerksam, dass es immer noch keine speziellen Medikamente für HIV-infizierte Kinder gibt. Mehr als 250 Initiativen und Organisationen beteiligen sich bundesweit an der Kampagne "Pillen statt Profite" des Aktionsbündnisses gegen Aids, auch die Kindernothilfe.

    Das aus 10.000 Schachteln bestehende Kunstwerk ist ein Baustein einer riesigen Skulptur, die am 11. August an den Verband der forschenden Pharmaindustrie übergeben wird, ebenfalls vor der Gedächtniskirche. Insgesamt sind bisher bereits 450.000 Unterschriften auf Medikamentenschachteln gesammelt worden. Pharma-Unternehmen werden darauf aufgefordert, neue Medikamente für infizierte Kinder so schnell wie möglich zu entwickeln und kostengünstig zur Verfügung zu stellen. Weitere Forderungen sind der Verzicht von Patenten in armen Ländern sowie der Verkauf von Medikamenten zum Produktionspreis.

    Die von Natalia Wörner übergebene Skulptur des Künstlers Walbrot besteht aus Aktions-Schachteln, die die Kindernothilfe auf zahlreichen Veranstaltungen bundesweit mit Förderern zusammengetragen hatte. Das Kunstwerk wird unmittelbar nach der Übergabe nach Toronto verschifft. Dort wird es als Mahnmal vom 13.-18. August auf der Welt-Aids-Konferenz ausgestellt.

    Die Kindernothilfe unterstützt im indischen Bangalore und in Bangkok Projekte mit HIV-infizierten Kindern. Dort haben die Ärzte in komplizierten und aufwendigen Verfahren Medikamente dem geringeren Körpergewicht und dem noch nicht ausgebildeten Immunsystem der Kinder angepasst.

    Weitere Informationen unter: www.kindernothilfe.de und     www.aids-kampagne.de

    Fotos in Druckqualität unter:     http://www.kindernothilfe.de/Pressefotos.html

Pressekontakt:
Sascha Decker, Pressesprecher Kindernothilfe
+49 (203) 7789 230
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