Kindernothilfe e.V.

Erdbeben: 70 Prozent Tote in Mussafarabad und Balakot befürchtet
Kindernothilfe gibt 100.000 Euro und ruft zu Spenden auf

    Mansehra/ Duisburg (ots) - Die Kindernothilfe stellt 100.000 Euro Soforthilfe für die Opfer des Erdbebens in Südasien zur Verfügung und ruft zu Spenden auf.

    Mit den Hilfsgeldern unterstützt sie ein Ärzteteam ihrer Partnerorganisation Humedica International (Kaufbeuren), das seine Arbeit seit Sonntagmorgen im pakistanischen Mansehra, 50 Kilometer Luftlinie nördlich von Islamabad, aufgenommen hat.  Das vom deutschen Arzt Georg Müller (Solms) geleitete vierköpfige Team baut dort eine mobile Klinik auf, die bis zu 3000 Menschen behandeln kann.

    Außerdem unterstützt die Kindernothilfe Maßnahmen ihrer Partnerorganisation Ora Pakistan, die in Kaschmir nördlich von Islamabad Nothilfe leistet. Die christliche Organisation wird Zelte, Decken und Lebensmittel unter den Opfern verteilen. Vor dem Erdbeben hatte Ora in Pakistan unter anderem Gesundheitsprogramme durchgeführt.

    Die dritte Partnerorganisation der Kindernothilfe in der am meisten zerstörten Region Pakistans ist die pakistanische Entwicklungshilfeorganisation ILAP (Interfaith League Against Poverty). Am Montagmorgen befürchtete ihr Direktor Sajid Ishaq in einem Telefonat mit der Kindernothilfe: "Die Opferzahlen sind sehr hoch. In der Mussafarabad und in Balakot sind möglicherweise 70 Prozent der Bevölkerung ums Leben gekommen." In der Provinzhauptstadt Mussafarabad leben annähernd 100.000 Menschen.

    Spendenkonto 45 45 40, BLZ 350 601 90, KD-Bank Duisburg,     Stichwort: "Erdbeben Südasien  90032"

Pressekontakt: Sascha Decker, Telefon 0203.7789-230

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