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14.03.2005 – 08:40

Kindernothilfe e.V.

Sri Lanka: Norbert Blüm traf Flutopfer
Wiederaufbau benötigt Zeit
Übergangshäuser und Trauma-Arbeit verbessern Situation

Sri Lanka: Norbert Blüm traf Flutopfer / Wiederaufbau benötigt Zeit / Übergangshäuser und Trauma-Arbeit verbessern Situation
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    Duisburg/Kalmunai (ots)


    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist unter
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

    Dr. Norbert Blüm hat sich an Sri Lankas Ostküste über den Wiederaufbau und die Situation in den Flüchtlingscamps informiert. "Die Überlebenden hocken jetzt seit zehn Wochen eingepfercht in Schulklassen oder provisorischen Zeltstädten. Ich habe Flüchtlingslager gesehen, in denen 20 Familien in einem größeren Klassenraum zusammenleben, ohne Intimsphäre, ohne Ausblick auf eine Arbeit. Das muss sich schnell ändern."

    Eine rasche Änderung an der Ostküste Sri Lankas ist allerdings nicht in Sicht. Die Regierung aus Colombo hat verfügt, dass in einem Streifen zwischen 100 und 300 Metern vom Meer nicht gebaut werden darf. Hinter dieser Zone stehen aber bereits Häuser. Oder das Land ist Privatbesitz, auf den die Distriktverwaltungen nicht so ohne weiters zugreifen können. "An der Landfrage hängt jetzt alles. Man kann einen Fischer nicht mehrere Kilometer von der Küste entfernt ansiedeln. Dann wird er keine Netze mehr auswerfen," so Norbert Blüm, Stiftungsratsvorsitzender der Kindernothilfe.

    Bis die Landfrage geklärt ist und feste Häuser gebaut werden können, müssen Übergangslösungen her. Die Kindernothilfe hat mit ihren Partnern bereits 150 Übergangshäuser errichtet, weitere 400 sind in Planung. Die Häuser stehen auf einem festen Fundament und sind auf Holz und Wellblech gebaut. Wichtig sind Rückzugsmöglichkeiten für die Familien. Eine angepasste Belüftung sorgt für angenehme Temperaturen auch in der Mittagszeit. In der Region steigen die Temperaturen momentan auf über 35 Grad an.

    Die Kindernothilfe hilft auch den Kindern und Jugendlichen in den Flüchtlingslagern. 550 Erzieherinnen sind entlang der Küste im Einsatz und bieten Programme mit Liedern, Malen, Tanz und auch ernsten Gesprächsrunden an. Entscheidend ist jetzt, dass die Kinder über das Erlebte reden, sich mit den anderen austauschen. In der Maruthamunai Schule, die unmittelbar am Strand von Kalmunai gelegen war, hat Norbert Blüm viele Kinder getroffen, die Vater, Mutter oder beide Eltern verloren haben und jetzt bei Verwandten leben. Die Kindernothilfe unterstützt die vorwiegend muslimischen Schüler mit neuen Schuluniformen und dem Bezahlen der Schulgebühren.

Pressekontakt:
Sascha Decker, Telefon: 0203.7789-230, sascha.decker@knh.de

Original-Content von: Kindernothilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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