Kindernothilfe e.V.

Zur Welt-Kakao-Konferenz 22.-25.04. in Berlin: Ausbeuterische Kinderarbeit muss beendet werden!

Mehr Informationen zur Kindernothilfe finden Sie hier:

Kakao und Schokolade sind ein Genuss. Aber für viele Hunderttausend Kinder bedeutet die Kakaoernte extrem harte Arbeit. Wenn ab Sonntag in Berlin die vierte Welt-Kakao-Konferenz stattfindet, muss daher vor allem die Situation der Kinder in den Fokus rücken - und ihr Schutz vor Ausbeutung! "Wir brauchen klare soziale Mindeststandards für die Produktion von Kakao und Schokolade als Teil einer Lieferkette und um Armut und missbräuchliche Kinderarbeit im Kakaoanbau nachhaltig bekämpfen zu können", sagt Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe.

Bitte berücksichtigen Sie nachfolgende PM zur 4. Welt-Kakao-Konferenz in ihrer redaktionellen Planung. Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Vielen Dank schon im Voraus und ein schönes Wochenende!

Kindernothilfe zur 4. Welt-Kakao-Konferenz vom 22. bis 25. April in Berlin:

Ausbeuterische Kinderarbeit muss beendet werden!

(Duisburg, 20.04.2018) Wenn ab Sonntag in Berlin die vierte Welt-Kakao-Konferenz stattfindet, müssen vor allem die Situation der Kinder und ihr Schutz vor Ausbeutung in den Fokus rücken: "Wir brauchen klare soziale Mindeststandards für die Produktion von Kakao und Schokolade als Teil einer Lieferkette und um Armut und missbräuchliche Kinderarbeit im Kakaoanbau nachhaltig bekämpfen zu können", sagt Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe.

"Die Zustände auf den Plantagen in vielen Ländern Afrikas und Lateinamerikas sind hinlänglich bekannt. Hier muss endlich durch Unterstützung der Bauern und politischen Druck ein Ende der Ausbeutung von Kindern erreicht werden", so Weidemann weiter.

Bis zu 1.500 Teilnehmende aus insgesamt 64 Ländern werden auf der Welt-Kakao-Konferenz diskutieren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung mit von der Internationalen Kakaoorganisation ICCO und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das BMEL möchte - ganz im Sinne der Kindernothilfe - einen gesetzlichen Standard für nachhaltig zertifizierten Kakao entwickeln und die Kleinbauern in den Anbauländern schützen. "Der Diskurs auf der Konferenz muss auf jeden Fall dazu dienen, die Zukunft des Kakaosektors nachhaltiger zu gestalten und neue Handlungsmöglichkeiten - auch für die Konsumenten in Deutschland - zu finden", sagt die Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe.

Das international tätige Kinderrechtswerk setzt sich seit Jahrzehnten gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein. Die meisten Mädchen und Jungen werden in Haushalten und in der Landwirtschaft, aber auch in der Textilindustrie, in Steinbrüchen oder Minen eingesetzt. An ihnen geht die harte Arbeit nicht spurlos vorüber, und es entstehen körperliche und auch seelische Schäden. Mit zahlreichen Projekten, Kampagnen und politischer Arbeit setzt sich die Kindernothilfe dafür ein, dass Kinderrechte verwirklicht werden und arbeitende Kinder insbesondere ihr Recht auf Bildung wahrnehmen können.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 741 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Kontakt:
Christian Herrmanny, stellv. Pressesprecher
Christian.Herrmanny@Kindernothilfe.de
Telefon: 0203.7789-242; mobil: 0178.2329667
 



Weitere Meldungen: Kindernothilfe e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: