Kindernothilfe e.V.

Nachhaltigkeit/Umwelt und Entwicklung
NABU und Kindernothilfe starten strategische Allianz

    Berlin (ots) - Der Naturschutzbund NABU und die Kindernothilfe
haben heute unter dem Motto "Gemeinsam stark für Mensch und Natur"
ihre strategische Allianz am Beispiel des Arabuko-Sokoke-Waldes in
Kenia vorgestellt. Die beiden Organisationen werden durch diese
Kooperation ihre Aktivitäten in Kenia jeweils um die Aspekte
"Entwicklung" und "Naturschutz" ergänzen, um so
Entwicklungszusammenarbeit und Ressourcenschutz zum Wohle von Mensch
und Natur zu verbinden.
    
    "Jedes Kind hat ein Recht auf Gesundheit und positive
Zukunftschancen - dafür ist die intakte Umwelt eine entscheidende
Voraussetzung. Deshalb setzen die Kindernothilfe und der NABU auf ein
gemeinsames Handeln - auf Projekte, die dem Schutz der natürlichen
Ressourcen dienen und zugleich eine menschenwürdige Entwicklung von
Kindern und Jugendlichen ermöglichen", begründete Dr. Werner
Hoerschelmann, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, die
Zusammenarbeit.
    
    "Der Arabuko Sokoke Wald hat eine internationale Bedeutung für die
Erhaltung der biologischen Vielfalt", erklärte NABU-Präsident Jochen
Flasbarth. Der 420 Quadratkilometer umfassende Küstenwald in Kenia
ist die Heimat vieler bedrohter Tierarten wie der SokokeEule, des
Amani-Nektarvogels und des Goldrücken-Rüsselhündchens. Der Wald
bietet auch eine wirtschaftliche Absicherung für die Bevölkerung,
sowohl durch die Nutzung von Waldprodukten wie pharmazeutisch
wertvollen Pflanzen, Honig und Schmetterlingspuppen als auch durch
den wachsenden Ökotourismus. "Mit einer Ökotourismusstrategie und
einem Umweltbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche soll jungen
Menschen das Wissen vermittelt werden, das Land von dem sie leben
nicht zu zerstören und seinen Wert für ihre eigene Zukunftssicherung
zu erkennen", so Flasbarth.
    
    Untersuchungen zeigen, dass viele Jugendliche, deren Familien im
Umfeld des Schutzgebiets keine ausreichenden Einkommen erzielen, in
die Touristenzentren der Küste abwandern. "Die Verbindung von
Naturschutz und familienbezogener Entwicklungshilfe in diesem ersten
Kooperationsprojekt trägt dazu bei, Kinder und Jugendliche vor
ausbeuterischer Kinderarbeit und Kinderprostitution im
Tourismussektor zu bewahren", so Hoerschelmann.
    
    
ots Originaltext: Kindernothilfe
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Für Rückfragen:
Werner Schröder,
NABU-Afrika-Koordinator,
Tel. 0172-8077763

Renate Vacker, Pressesprecherin der Kindernothilfe,
Tel. 0173-6112168

Im Internet zu finden unter http://www.NABU.de und
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