Kindernothilfe e.V.

Geöffnete Dämme Ursache für die Flut in Manila?
Kindernothilfe erhöht Soforthilfe auf 50.000 Euro

Manila/Duisburg (ots) - Nach der Flut in den Philippinen hat sich die Lage in der Hauptstadt Manila wieder etwas normalisiert. Das Wasser ist nach Informationen des Kindernothilfe-Partners Vinzentiner-Mission vor Ort weitgehend abgeflossen. Viele Familien in den Armutsvierteln haben damit begonnen, ihre Häuser zu reparieren. Unterdessen wird in den Flutvierteln diskutiert, ob das Öffnen zweier Dämme des Marikina-Flusses in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu der überraschenden Flutwelle geführt haben könnte. Diese hatte in sehr kurzer Zeit das zweite Stockwerk der Häuser erreicht. Die Kindernothilfe bittet um Unterstützung und ruft zu Spenden auf.

Die Kindernothilfe erreicht über ihre zwei lokalen Partner etwa 3.000 Familien in Manila sowie in den Provinzen Laguna und Batangas. Sie werden mit Reis, Wasser, Milch und Kleidung versorgt. Außerdem helfen die Partner bei der Beantragung von Nothilfemitteln bei der Stadtverwaltung. Die Kindernothilfe hat ihre Soforthilfe-Mittel heute von 30.000 auf 50.000 Euro aufgestockt.

Einige Opferfamilien haben darüber geklagt, vor einer Öffnung der Dämme nicht ausreichend informiert worden zu sein. Dass in der Nacht zum Sonntag diese Maßnahme neben den Regengüssen zu der Flutwelle beigetragen hat, ist sehr wahrscheinlich. Nach Informationen aus Manila sind die jetzt betroffenen Viertel normalerweise nicht hochwassergefährdet.

Spenden unter dem Stichwort "Taifun Asien" 
Kindernothilfe-Konto: 45 45 40 
KD Bank eG: BLZ 350 601 90 

Pressekontakt:

Sascha Decker, 0203.7789 230, 0163-234 43 54
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