GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Neue Zusammenarbeit im Kampf gegen Malaria - GlaxoSmithKline spendet 1,5 Millionen US-Dollar an die Wohltätigkeitsorganisation Malaria Consortium

Moskitonetze: mit einem Insektizid besprüht, bilden sie eine wichtige Schutzmaßnahme im Kampf gegen Malaria. Quelle: GlaxoSmithKline Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/GlaxoSmithKline"

    München (ots) -

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    GlaxoSmithKlines "African Malaria Partnership" wird 1,5 Millionen US-Dollar an die internationale Wohltätigkeitsorganisation Malaria Consortium spenden. Die private Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Malaria auf regionaler und internationaler Ebene zu bekämpfen. Die auf drei Jahre angelegte Spende wurde anlässlich des 5. Roll Back Malaria Global Partner's Forum in Kamerun überreicht. Der Betrag kommt einem neuen Unterrichtsprogramm mit dem Titel "Mobilising for Malaria" zu Gute, das darauf abzielt, das Bewusstsein für Malaria in Europa und überall in Afrika zu erhöhen, um möglichst viele Ressourcen im Kampf gegen die Krankheit zu mobilisieren.

    "Die Welt hat viel zu lange versäumt, ausreichende Ressourcen in den Kampf gegen Malaria zu investieren. Die Krankheit nimmt in der Welt-Gesundheits-Agenda nur einen marginalen Platz ein", so J.P. Garnier, Vorstandsvorsitzender von GlaxoSmithKline. "Diese neue Initiative wird wie ein Scheinwerfer den immensen Schaden ans Licht bringen, der durch Malaria entstanden ist. Unser Ziel ist es, mehr finanzielle Unterstützung für Schutzmaßnahmen wie Moskitonetze und Malariabehandlungen zu akquirieren und zu garantieren, dass die Dinge genau bei den Personen landen, die die Hilfe am nötigsten brauchen."

    Malaria gilt als weltweite, unsichtbare Pandemie. 2004 fand eine Umfrage des amerikanischen Gallup-Instituts heraus, dass nur zwei Prozent der Weltbevölkerung Malaria für eine ernst zu nehmende gesundheitliche Bedrohung halten. Was viele nicht wissen: An Malaria sterben jährlich bis zu drei Millionen Menschen. Laut dem 20. Bericht des WHO-Expertenkomitees für Malaria ist die Krankheit bei Kindern, die in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara leben, die am häufigsten zum Tod führende Infektionskrankheit. Malaria kommt in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde vor und wird durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen. Im menschlichen Körper vermehrt sich der Erreger in den roten Blutkörperchen. Ihr Zerfall kann hohes Fieber mit Schüttelfrost zur Folge haben und durch die Blutarmut sowie die Schädigung von Organen innerhalb weniger Tage zum Tode führen. Rund 90 Prozent aller akuten Malariainfektionen treten in Afrika auf. Rechnet man alle durch Malaria entstandenen Gesundheitsausgaben und Produktivitätsverluste zusammen, kostet die Krankheit den Kontinent jedes Jahr mehr als 12 Milliarden US-Dollar. Eine Summe, die annähernd so groß ist wie die gesamte Auslandshilfe, die jedes Jahr nach Afrika fließt.

    Bevölkerung, Politiker und Medien aufrütteln

    "Es muss ein Ruck durch die Bevölkerung gehen, damit fortwährend finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen und eine andauernde politische Unterstützung im Kampf gegen Malaria gewährleistet ist", so Sunil Mehra, stellvertretende Vorsitzende von Malaria Consortium. "Die Unterstützung durch GSK ermöglicht es uns, ein nachhaltiges Malarianetzwerk zu gründen, das dringend notwendig ist, um gegen das permanente Leid anzugehen." Angelehnt an die erfolgreichen Wohltätigkeitsprogramme, die das HI-Virus und AIDS in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt haben, wird auch die Malaria-Initiative Politiker, Medien und die Öffentlichkeit einbinden, um gegen diese Tragödie anzugehen. In Europa wird sich das Programm vor allem auf England, Frankreich und Belgien konzentrieren, den Ländern mit den stärksten Beziehungen nach Afrika. In Afrika hingegen stehen Äthiopien, Kamerun und andere Länder in Ost-, West- und Zentralafrika im Fokus der Aktivitäten.

    Der Vorsitzende des GSK African Malaria Partnerships, Dr. Richard South, sieht das Programm als eine wichtige Investition in Afrikas Zukunft: "Wir wissen, dass afrikanische Gemeinschaften bereit sind, Innovationen wie insektizidbesprühte Moskitonetze und medikamentöse Therapien für zuhause anzunehmen, wenn sie ihnen zur Verfügung stehen. Die Welt muss ihre Unterstützung für diese Hilfsprojekte dramatisch ausweiten, damit sie für die meisten afrikanischen Familien, die an Malaria erkrankt sind, nicht nur ein Traum bleiben - sondern Wirklichkeit werden."

    Neuer Impfstoff in der Entwicklung

    Bei der Entwicklung wirksamer und erschwinglicher Medikamente für Entwicklungsländer hat das Unternehmen GlaxoSmithKline seit mehreren Jahren eine Vorbildfunktion. Das GSK-Forschungszentrum im spanischen Tres Cantos widmet sich exklusiv der Entwicklung von Medikamenten für Entwicklungsländer. Bereits im Jahr 2003 wurde in vielen afrikanischen Ländern das Präparat LapdapTM eingeführt, bei dem eine Behandlung pro Patient nur wenige Cent kostet. Dieses Präparat enthält zwei seit längerem bekannte Wirkstoffe, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Deshalb werden auch die meisten Malaria-Erreger erfasst, die gegenüber anderen Mitteln resistent sind.

    Einen wichtigen Schritt nach vorne hatte diesen Oktober die Bill & Melinda Gates Foundation unternommen: Die Foundation kündigte an, GlaxoSmithKline Biologicals und die PATH Malaria Vaccine Initiative (MVI) mit 107,6 Millionen US-Dollar bei der Entwicklung eines Malariaimpfstoffs zu unterstützen. Das neue Projekt ermöglicht es, die klinische Prüfung des auf der Welt am weitesten fortgeschritten Kandidaten für einen Malariaimpfstoff, bekannt als RTS,S abzuschließen. Falls alle Projektmeilensteine erreicht werden, wird diese wegweisende Übereinkunft den Impfstoff über die Hürden von Zulassung und Einführung in afrikanische Impfprogramme bringen. Eine Proof-of-Concept (Machbarkeits)-Studie in Mozambique hatte im Jahre 2004 gezeigt, dass der Impfstoff bei Kindern von 1 bis 4 Jahren eine Senkung schwerer Malariaverläufe um 58% bewirkte. Zu den neuen Forschungsarbeiten gehören auch Studien, die diesen Erfolg versprechenden Impfstoffkandidaten bei jüngeren Kindern, u. a. auch Säuglingen, untersuchen. Diese Altersgruppen haben am meisten unter Malaria zu leiden und würden am stärksten von einem wirksamen Impfstoff gegen diese Krankheit profitieren.

    Unternehmensinformation

    GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

    Weitere Informationen zu Produkten und Forschungsthemen sind im Internet www.glaxosmithkline.de - GSK-Pharma - unter 'Media Relations' abrufbar. Der Benutzername ist 'Journalist', das Passwort 'Muenchen'.

Ansprechpartner für Journalisten Tobias Viering PR-Manager Telefon: 089/360 44-8102 Fax: 089/360 44-98102 E-Mail: Tobias.Viering@gsk.com

Florian Martius Leiter Unternehmenskommunikation Telefon: 089/360 44-8329 Fax: 089/360 44-8066 E-Mail: Florian.Martius@gsk.com

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