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Weltpoliotag 2005 - Impfungen: Die wirksamste Waffe im Kampf gegen Kinderlähmung und Co.

    München (ots) - Die Polioimpfung ist eine Erfolgsgeschichte, deren endgültiges Ziel - die weltweite Ausrottung der Kinderlähmung - allerdings noch nicht erreicht ist. Denn in einigen Ländern Afrikas und Asiens kommt das Virus auch heute noch vor. Hieran erinnert der Weltpoliotag, der seit 1998 alljährlich am 28. Oktober begangen wird. Gewidmet ist er dem amerikanischen Bakteriologen Jonas Salk, der vor rund 50 Jahren den ersten Polioimpfstoff entwickelte.

    Der Weltpoliotag soll auch auf all jene aufmerksam machen, die mit den Folgen der Erkrankung leben müssen. So gibt es in Deutschland noch etwa 60.000 Menschen, die vor Einführung der Impfung an Kinderlähmung erkrankten. Etwa 20-40% von ihnen leidet heute an einem so genannten Post-Polio-Syndrom, das Jahrzehnte nach überstandener Infektion auftreten und sich z.B. durch starke Müdigkeit oder neu einsetzende Lähmungserscheinungen äußern kann.

    Bei der Kinderlähmung sagt bereits der Name, wie gefährlich die Erkrankung ist. Weniger bekannt dagegen ist, dass auch scheinbar harmlose Kinderkrankheiten schwere Komplikationen nach sich ziehen können. Masern z.B. verursachen bei einem von 1000 erkrankten Kindern eine Gehirnentzündung (Enzephalitis), die in 10-20 % der Fälle tödlich endet. Weitere 20-30 % der Betroffenen tragen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin bleibende Schäden davon.

    Gefahren durch Masern und andere Infektionskrankheiten wie Mumps, Diphtherie, Tetanus, Pertussis sowie Hepatitis A und B lassen sich heute durch verträgliche Impfstoffe abwenden. Dabei reduzieren Kombinationsimpfstoffe die Zahl der Injektionen, die die Kleinen über sich ergehen lassen müssen. Nach vollständiger Impfung könnten sich Eltern deshalb darüber freuen, ihr Kind geschützt zu wissen. Ein erheblicher Teil der Eltern ist aber offensichtlich nicht uneingeschränkt vom Nutzen der Impfstoffe überzeugt. Dies ergab die "My Generation"-Studie, bei der 6.600 Eltern aus 14 Ländern in Europa, Asien und Amerika zu Themen wie Erziehung, Impfungen und allgemeiner Gesundheit des Kindes befragt wurden.

    Wie sich zeigte, erachteten 19% aller Befragten Impfungen nicht als absolut notwendig. In Deutschland fiel der Anteil mit 24% sogar noch etwas höher aus, obwohl deutsche Eltern überdurchschnittlich häufig besorgt um die Gesundheit und Sicherheit ihrer Kinder waren. Besonders verbreitet ist in Deutschland die Angst der Eltern, ihr Kind könne durch Krankheiten oder Infektionen gefährdet werden. Dies gilt jedoch auch für die Sorge vor möglichen Nebenwirkungen durch Impfstoffe, die in anderen Ländern eine geringere Rolle spielt. Die Folge: Gegen bestimmte Krankheiten wie Masern und Hepatitis sind in Deutschland deutlich weniger Kinder geimpft als im Durchschnitt der "My Generation"-Studie.

    Dabei sollten Eltern bedenken, dass sie mit einer Impfung nicht nur ihr eigenes Kind schützen. Sie verhindern auch die Ansteckung von Kindern und Erwachsenen im näheren Umfeld - denn wer gegen den Erreger gewappnet ist, kann ihn nicht auf andere übertragen. Dies bezeichnet man als so genannten "Herdeneffekt", der die Ausbreitung einer Infektion verhindert. Voraussetzung sind ausreichend hohe Durchimpfungsraten, die in Deutschland bei vielen vermeidbaren Erkrankungen bei weitem nicht erreicht werden.

    Die Einführung von weltweiten Impfungen durch die WHO ist als Meilenstein in der Geschichte der Menschheit zu werten, dessen Bedeutung heute vielerorts unterschätzt wird. Die Vorstellung, dass es bis heute keine wirksame Impfung gegen Kinderlähmung und andere Krankheiten gäbe, ist schlicht ein Schreckenszenario.

    GlaxoSmithKline ist ein weltweit führendes und forschendes Pharmaunternehmen und Deutschlands größter Impfstoffanbieter. So wurde z. B. der weltweit erste Impfstoff gegen Hepatitis A in unserem Haus entwickelt und es werden ihm noch weitere folgen.


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