GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

GSK veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2010

München (ots) -

   - Langfristiges Nachhaltigkeitsziel: CO2-Neutralität bis 2050
   - Neue Initiativen für besseren Zugang zu Medikamenten in 
     Entwicklungsländern
   - Humanitäre Spenden steigen auf 222 Millionen britische Pfund 

In seinem jetzt veröffentlichten Corporate Responsibility Report 2010 bekennt sich Glaxo-SmithKline (GSK) erneut zu Nachhaltigkeit und strengen ethischen Standards. Der Nachhaltigkeitsbericht enthält die Eckpunkte für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Dazu gehören: Den Zugang zu Medikamenten weltweit verbessern, die Einhaltung ethischer Standards, nachhaltiges und umweltfreundliches Verhalten, der Umgang mit Mitarbeitern und Investitionen in die örtlichen Gemeinden. Der Bericht setzt neue Maßstäbe für Umweltschutz und einen verbesserten Zugang zu Medikamenten für Menschen, die in den ärmsten Ländern der Welt leben. Außerdem beleuchtet der Report die Fortschritte, die GSK bei seinem humanitären Engagement erzielt hat.

GSK-CEO Andrew Witty kommentiert den Report mit den Worten: "Er unterstreicht, dass verantwortliches Handeln zu unseren Geschäftsprinzipien gehört. Natürlich könnte man immer noch mehr tun, aber ich bin froh über die Fortschritte, die wir erzielen."

Nachhaltigkeit und Umwelt

Um Nachhaltigkeit noch besser in seine Geschäftsabläufe zu integrieren, kündigte GSK eine neue Strategie zum Umweltschutz an. Sie sieht unter anderem vor, bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität zu erreichen. Bereits im Jahr 2010 wurde GSK als erstes Unternehmen weltweit mit dem "Carbon Trust Standard" zertifiziert. Diese Zertifizierung erhalten Organisationen, die sich langfristig dazu verpflichten, Jahr für Jahr ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren.

   Zu den Schlüsselelementen der neuen Umweltschutz-Strategie von GSK
gehören:
   - Die Verpflichtung bis zum Jahr 2050, CO2-Neutralität 
     anzustreben. Der Ausstoß dieses umweltschädlichen Gases soll bei
     Herstellung und Vertrieb von GSK-Produkten so weit wie möglich 
     abgesenkt und vermieden werden.
   - Die CO2-Bilanz von GSK soll bis zum Jahr 2015 um 10 Prozent und 
     bis 2020 um 25 Prozent reduziert werden.
   - Der Wasserverbrauch von GSK soll bis 2015 um 10 Prozent 
     reduziert werden.
   - Die Quote von Sondermüll soll bis 2015 um 25 Prozent reduziert 
     werden und bis 2020 auf null absinken.
   - Nachhaltiges Wirtschaften soll mit finanziellen Vorteilen 
     verknüpft werden: GSK erwartet, bis 2020 jährlich rund 100 
     Millionen britische Pfund einzusparen durch die Reduzierung von 
     Energie-, Material- und Distributionskosten. 

Zugang zu Medikamenten

Im Juli 2010 gründete GSK eine neue Business Unit, die sich speziell um Entwicklungsländer und den Zugang zu Medikamenten kümmert. Diese Geschäftseinheit hat die Aufgabe, die Präsenz von GSK in den Entwicklungsländern auszubauen. Der Erfolg dieser Unit wird nicht nur nach den erzielten Gewinnen beurteilt, sondern auch danach, welchen Beitrag sie liefert, den Zugang zu Medikamenten in den armen Ländern zu verbessern.

Die Umsätze von GSK-Produkten in diesen Ländern sind deutlich gestiegen, seit GSK sich verpflichtet hat, dort höchstens 25 Prozent des Preises zu verlangen, der in Industrienationen wie England oder Frankreich gilt. So wurden zum Beispiel die Preise in Ostafrika um durchschnittlich 69 Prozent gesenkt - anschließend vervierfachte sich die Anzahl der verkauften Verpackungen von patentierten Medikamenten. GSK erforscht derzeit einen Impfstoff gegen Malaria, der bereits die späte Phase der klinischen Entwicklung erreicht hat. Dieser erste Impfstoff gegen Malaria hat das Potenzial, Millionen von Kindern in Afrika das Leben zu retten. GSK wird diesen Impfstoff kostendeckend anbieten und strebt nur eine kleine Gewinnmarge von rund 5 Prozent an - dieser Gewinn wird investiert in die Entwicklung künftiger Malaria-Impfstoffe oder andere Medikamente gegen Krankheiten in Entwicklungsländern.

Fortschritte gibt es auch bei der Versorgung mit Medikamenten für AIDS-/HIV-Patienten in den Ländern südlich der Sahara - trotzdem erhält bislang nur ein Drittel der rund 15 Millionen HIV-Infizierten eine angemessene Therapie. Das von GSK und Pfizer gegründete Unternehmen ViiV Healthcare hat deshalb weitere Lizenzen an Generika-Unternehmen vergeben, die damit kostengünstige HIV-Medikamente herstellen können. Insgesamt sind inzwischen 11 solcher Lizenzen vergeben. Dadurch konnten zum Beispiel 2010 mehr als 594 Millionen Tabletten zweier HIV-Präparate in den Ländern südlich der Sahara abgegeben werden - das sind rund 35 Prozent mehr als noch im Jahre 2009.

Humanitäres Engagement

GSK hat im Jahre 2010 Hilfs- und Wohltätigkeitsorganisationen mit Spenden im Wert von insgesamt 222 Millionen britischen Pfund unterstützt. Das entspricht umgerechnet rund 258 Millionen Euro und bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 36 Prozent. Der größte Teil davon waren Produktspenden, die einen Wert von rund 147 Millionen britischen Pfund hatten. Dazu kamen Geldspenden in Höhe von 53 Millionen Pfund. Die restliche Summe entfiel auf Verwaltungskosten und Sachspenden.

Im Kampf gegen die Lymphatische Filariose (LF) hat GSK mittlerweile rund zwei Milliarden Tabletten mit dem Wirkstoff Albendazol gespendet. Mehrere hundert Millionen Menschen in 54 Ländern können so nach und nach vor der so genannten Elefantenkrankheit geschützt werden. Nach Gesprächen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO hat GSK im Oktober 2010 beschlossen, das Albendazol-Programm auszuweiten. Von 2012 an sollen Schulkinder in Afrika das Medikament erhalten und dadurch vor Wurmerkrankungen geschützt werden.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht ist im Internet verfügbar unter www.gsk.com/responsibility/cr-report-2010 .

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

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