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Seit 1. Oktober 1999 auf dem deutschen Markt: Relenza(TM) senkt die Ansteckungsgefahr und verkürzt die Grippe

Seit 1. Oktober 1999 auf dem deutschen Markt: Relenza(TM) senkt die Ansteckungsgefahr und verkürzt die Grippe
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Hamburg (ots)

Bei akuter Grippe kommt die Impfung zu spät. Doch
seit kurzem stehen die Ärzte dieser ernsten Atemwegserkrankung nicht
mehr hilflos gegenüber. Seit dem 1. Oktober 1999 steht Relenza(TM),
das erste Medikament zur ursächlichen Behandlung der Influenza A und
B, in Deutschland zur Verfügung. Das verschreibungspflichtige
Virustatikum mit dem Wirkstoff Zanamivir wurde von Glaxo Wellcome
entwickelt. Es hemmt die Ausbreitung der Viren in den Atemwegen,
lindert die Beschwerden und verkürzt die Grippe um bis zu drei Tage.
Studien deuten darauf hin, dass Relenza(TM) außerdem das
Ansteckungsrisiko senkt. Das heißt, Patienten, die das
Grippemedikament spätestens 48 Stunden nach Auftreten erster
Beschwerden einnahmen, gaben deutlich weniger Viren an ihre Umgebung
ab als nichtbehandelte Patienten.
Bei Patienten, die mit Relenza(TM) behandelt wurden, entwickelten
sich seltener Komplikationen, die Antibiotika erfordern
(beispielsweise Bronchitis oder Lungenentzündung), als bei Patienten,
die in der Kontrollgruppe das Scheinmedikament erhielten. In
klinischen Studien reduzierte Relenza(TM) den Antibiotikaverbrauch
gegenüber Plazebo um bis zu 30 Prozent.
Relenza(TM) wird mit Hilfe eines speziellen Gerätes, dem
Diskhaler, eingeatmet. Diese Darreichungsform stellt sicher, dass der
Wirkstoff sofort in das Zentrum der viralen Infektion, die Atemwege,
gelangt. Die Inhalation minimiert gleichzeitig die unerwünschten
Arzneimittelwirkungen, da nur sehr geringe Mengen des Wirkstoffes vom
Körper aufgenommen werden. Die Substanz dringt nicht in die
Schleimhautzellen ein, sondern entfaltet ihre Wirkung - ähnlich wie
eine Salbe - auf der Zelloberfläche. Klinische Studien haben gezeigt,
dass Relenza(TM) so verträglich wie Plazebo ist. Die Therapie mit
Relenza(TM) dauert fünf Tage. Über diesen Zeitraum wird Relenza(TM)
zweimal täglich inhaliert.
Ihre Ansprechpartner:
Astrid Forster                         Dr. Katja Buller
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