Mercy Ships Deutschland e.V.

Krankenhausschiffe bringen Hoffnung und Heilung
Mercy Ships Chirurgen verändern Leben

    Kaufbeuren (ots) - Der kleine Alpha wurde mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte in Westafrika geboren. Seine Eltern hielten ihren Sohn für verhext und wollten ihn verhungern lassen. Erst auf das Drängen einer einheimischen Krankenschwester brachten sie den nur noch 2,6 Kilo schweren Jungen auf das Krankenhausschiff MS Anastasis. Dort wurde er erst einmal aufgepäppelt. Einige Wochen später wurde die Lippenspalte des zwei Monate alten Säuglings geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt konnte Alpha problemlos Nahrung zu sich nehmen.

    Alphas Geschichte ist kein Einzelschicksal. Das weiß auch Bremer Mund-Kiefer-Gesichtschirurg Dr. Dr. med. Lür Köper, der sich seit 1993 jährlich für 3-4 Wochen auf den Krankenhausschiffen von Mercy Ships einsetzt. Die internationale Besatzung besteht allerdings nicht nur aus Ärzten und Krankenschwestern. Auch Seeleute, Köche, Handwerker, Lehrer, Ingenieure und andere Spezialisten sind mit von der Partie, um den Bedürftigen in aller Welt Hoffnung und Heilung zu bringen. Alle Mitarbeiter arbeiten ohne Bezahlung und kommen selber für Unterkunft und Verpflegung auf. Motivation der Helfer ist der gemeinsame Glaube an Jesus Christus.

    Dr. Köper erinnert sich gerne an eine Patientin aus Sierra Leone, der als Kind ein großer Halstumor entfernt worden ist. Sie ist ihm besonders in Erinnerung geblieben. Juliet besucht mittlerweile erfolgreich die Oberschule. "Bei meinem letzten Besuch verriet sie mir, dass sie Ärztin werden möchte", sagt Köper. "Sie wolle den Menschen so helfen, wie ihr auch geholfen worden sei."

    Seit November liegt das Mercy Ship Anastasis wieder für acht Monate in der liberianischen Hauptstadt Monrovia. Während an Bord operiert wird, werden an Land Brunnen, Latrinen, Schulen und Kliniken gebaut. Einheimische werden in verschiedenen praktischen Handwerken geschult und in Gesundheit und Hygiene unterrichtet.

    Das neueste Schiff der Flotte ist die Africa Mercy, die im Juni 2006 zu ihrem ersten Hilfseinsatz nach Ghana aufbricht.

    Bilder bei sabine.bullerjahn@mercyships.de

Weitere Informationen unter: Mercy Ships Deutschland eV. Sabine Bullerjahn Am Riederloh 6, 87600 Kaufbeuren Tel: 08341-98216, Fax: 08341-98206 Email: sabine.bullerjahn@mercyships.de www.mercyships.de

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