Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Lebenslanges Lernen: vom Werkzeugmacher zum Bundesminister
Norbert Blüm: "Lebenslanges Lernen muss uns in Fleisch und Blut übergehen!"

Norbert Blüm mit Schieblehre hat das Thema "lebenslanges Lernen" fest im Visier. Auf einer Veranstaltung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zum Thema "Lebenslanges Lernen" kehrte der Ex-Arbeitsminister zu seinen Wurzeln zurück. Bei einem Besuch bei der Firma Artur Schambach, Lehren- und Werkzeugbau... mehr

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    Berlin (ots) - Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Lebenslanges Lernen" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ließ sich der langjährige Arbeitsminister Dr. Norbert Blüm heute über die Veränderungen in seinem Ausbildungsberuf informieren.

    Bei einem Betriebsbesuch des Berliner Lehren- und Werkzeugbauunternehmens Artur Schambach machte sich Norbert Blüm ein Bild davon, wie sehr sich das Anforderungsprofil des Werkzeugmachers seit seiner Lehrzeit in den fünfziger Jahren durch den technischen Fortschritt gewandelt hat. In Gesprächen mit Mitarbeitern wurde der Ex-Minister mit den modernen Methoden konfrontiert, die ein Werkzeugmacher heute beherrschen muss. Blüm zeigte sich beeindruckt: "Mein Fachwissen von damals ist jetzt nur noch begrenzt anwendbar. Heute übernehmen Computer sehr viele der ehemals handwerklichen Arbeiten. Entsprechend anspruchsvoll sind die Schulungen für die Lehrlinge."

    Blüm betonte, dass es ohne Lebenslanges Lernen keine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt gibt: "Wer sozial nicht ins Abseits geraten will, muss der persönlichen Weiterbildung oberste Priorität einräumen. Lebenslanges Lernen muss uns in Fleisch und Blut übergehen!" Auch sei Lebenslanges Lernen volkswirtschaftlich wichtig, da nur so der deutsche Standort im globalen Wettbewerb gestärkt werden könne.

    Angesprochen auf seinen ungewöhnlichen Karriereweg berichtete Blüm: "Ich war immer neugierig und an Herausforderungen interessiert. Und bei jeder neuen Tätigkeit konnte ich von meinen vorherigen Erfahrungen profitieren. Es klingt überraschend, aber die handwerkliche Ausbildung war für meine politische Karriere sehr wichtig. Sie war gemessen an meinen späteren Tätigkeiten zwar fachfremd, doch habe ich eine Menge über Teamgeist, Eigeninitiative und präzises Arbeiten gelernt."  

    Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit von Lebenslangem Lernen schaffen. In einer Reihe von Events kehren prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur an ihre "ehemaligen" Ausbildungsplätze zurück. Letzter Protagonist der Veranstaltungsreihe wird am 16. Juli Hans-Olaf Henkel sein, der seine Ausbildungsfirma Kühne & Nagel in Hamburg besuchen wird.

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