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TÜV NORD Gruppe zieht Bilanz: Freiwillige Prüfungen nehmen zu

Beim TÜV NORD GebäudeCheck stehen besonders diese typischen Mängel im Fokus: Der Check basiert auf einem modularen Prüfkonzept: Dazu gehören die Begehung aller frei zugänglichen Bereiche der Dachkonstruktion durch einen erfahrenen Bausachverständigen, eine allgemeine Zustandsbeschreibung mit... mehr

Hamburg (ots) - Seit dem tragischen Halleneinsturz in Bad Reichenhall Anfang 2006 ist die Nachfrage nach sicherheitstechnischen Untersuchungen von Gebäuden gestiegen. Allerdings besteht noch erheblicher Nachholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommt die TÜV NORD Gruppe aufgrund der in den beiden vergangenen Jahren vorgenommenen Kontrollen von öffentlichen und privaten Hallen. Bei etwa 60 Prozent der Gebäude stellten die Prüfer für die Gebäudesicherheit relevante Schäden fest, nur gut 20 Prozent waren ohne Befund. In Deutschland stehen rund 40.000 Hallen, davon viele aus den 60er- und 70er-Jahren.

Das freiwillige Beauftragen der TÜV NORD Gruppe durch die meist öffentlichen Betreiber hat dazu beigetragen, mögliche weitere Unglücke zu vermeiden. "Wir empfehlen Betreibern, anfällige Gebäude durch besonders fachkundige Kräfte begehen zu lassen, um dann die Schäden aufzunehmen und sofort Handlungsempfehlungen aussprechen zu können", sagt Stephan Kuß, Gebäudetechnik-Branchenmanager der TÜV NORD Gruppe. In Deutschland gibt es etwa 40.000 Hallen wie Sport-, Turn- und Mehrzweckhallen, Theater, Hallen- und Freizeitbäder. Viele sind bereits 40 oder 50 Jahre alt. Bei ihnen kann nur eine bautechnische Untersuchung mit abschließendem Inspektionsbericht Aufschluss über Stand- sowie Verkehrssicherheit und damit Gewissheit über den tatsächlichen Zustand des Gebäudes geben. Dies gilt allerdings ebenso für Bauwerke neueren Datums.

Die Fachleute von TÜV NORD Systems haben große Erfahrung mit weit gespannten Dachtragwerken. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass bei etwa 60 Prozent aller bisher von diesem Unternehmen inspizierten Hallen relevante Mängel erkennbar waren. Stephan Kuß: "Davon 22 Prozent mit Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit infolge Mängeln an Sekundärbauteilen. Bei 27 Prozent aller inspizierten Hallen ist mit einer möglichen Gefährdung der Standsicherheit zu rechnen." So sei beispielsweise nicht die Schneelast allein Ursache für drohende Halleinstürze, vielmehr müsse besonderes Augenmerk auf die Instandhaltung gelegt werden.

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