DTM

DTM-Finale Hockenheim-Ring, 5. - 7. Oktober 2001
Erster DTM-Sieg für Bernd Mayländer beim Abschied vom Grand-Prix-Kurs

    Hockenheim (ots) - Mit einem fulminanten und hochspannenden Finale hat sich die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) aus dieser Saison und vom Grand-Prix-Kurs des Hockenheim-Rings verabschiedet. Bernd Mayländer (Team Eschmann-Stahl AMG Mercedes) sicherte sich auf der 6,823 Kilometer langen Strecke souverän den Sieg vor seinen Markenkollegen Peter Dumbreck und Bernd Schneider (beide D2 AMG Mercedes). Eine unglaubliche Aufholjagd zeigte der bereits auf dem A1-Ring als Meister gekürte Schneider. Nach einem Unfall im Qualifikationsrennen nur als Letzter in den Wertungslauf gestartet, wurde er Dritter. Auch der Vizemeister der vergangenen Saison, Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), bewies erneut Kämpferqualitäten: Von Rang 15 gestartet, verpasste er einen Podiumsplatz als Viertplatzierter nur um wenige Zentimeter. Bester Abt-Audi-Pilot war Mattias Ekström (Abt Sportsline Junior) als Sechster. 65.000 Besucher erlebten ein DTM-Finale nach Maß.

    Mit Bernd Mayländer, der daneben das Safety Car in der Formel 1 steuert, erlebte die diesjährige DTM den sechsten Sieger im zehnten Rennen. Drei Mal gewann Schneider, je zwei Mal holten Laurent Aiello (Abt-Audi) und Uwe Alzen die Trophäe, je ein Mal Marcel Fässler und Dumbreck (alle Mercedes). Hinter Meister Schneider sicherte sich Alzen im Finale den zweiten Tabellenplatz, hinter ihm folgen in der Gesamtwertung Dumbreck und Fässler sowie Aiello.

    Der zunächst zweitplatzierte Schwabe Mayländer übernahm nach einem Radwechsel-Problem beim Boxenstopp die Führung. Mayländer, der wegen eines gebrochenen Fersenbeins drei Rennen aussetzen musste, verteidigte seine Position bis ins Ziel souverän, während sich hinter ihm zahlreiche Rad-an-Rad-Duelle abspielten. "Ich habe den Wetterumschwung in meinem Fuß gespürt und die richtige Abstimmung gewählt", scherzte der Sieger. "Mein Auto war so gut ausbalanciert, so perfekt, dass ich nichts riskieren musste. Danke an meinen Teamchef Olaf Manthey und meine Jungs in der Box, die mir mit ihrer Arbeit diesen Sieg ermöglicht haben. Dass unser Eschmann-Stahl-Team im ersten DTM-Jahr den dritten Platz in der Teamwertung geholt hat, ist ein Riesenerfolg." Mercedes-Sportchef Norbert Haug sagte: "Die Autos von Eschmann-Stahl waren am Wochenende mit Abstand die Schnellsten. Ich freue mich sehr für Bernd, denn dieser Sieg war sicher der Durchbruch für ihn."

    In den Kampf um die Vizemeisterschaft konnte der Franzose Laurent Aiello nicht mehr eingreifen, nachdem er im Qualifikationsrennen einen mehrfachen Überschlag mit seinem Abt-Audi TT-R erlebte: Er blieb unverletzt, musste das Rennen aber vorzeitig beenden. Teamchef Hans-Jürgen Abt bilanzierte: "Wir haben in diesem Jahr großartige Wochenenden mit Siegen und Podiumsplätzen erlebt, dieses war ein schlechtes. Aber drei unserer vier Fahrer liegen am Ende dieses Jahres in den Top Ten der Tabelle, das ist ein super Ergebnis. Zudem denke ich, dass wir einfach auch Farbe ins Spielfeld gebracht haben."

    "Für uns geht eine bescheidene Saison zu Ende, und wir sind froh, dass sie zu Ende geht", sagte Opel-Sportchef Volker Strycek: "Was Manuel Reuter allerdings heute gezeigt hat, war außergewöhnlich. Er hat sich Riesenkämpfe mit Alzen und Schneider geliefert, ist an Schneider herangekommen. Wir hatten mit Michael Bartels die Pole Position, und eine sehr Wettbewerbsfähigkeit des Astra Coupé im Rennen. Natürlich liebäugelt man da mit einem Podiumsplatz. Schade, dass Michael so viel Pech hatte, und auch Timo Scheider lag an aussichtsreicher vierter Position, als er wegen eines Defekts an der Servopumpe aufgeben musste."

    Ergebnis Rennen:
    1. Bernd Mayländer (Mercedes)            32:36.174 Minuten
    2. Peter Dumbreck (Mercedes)              3,414 Sekunden zurück
    3. Bernd Schneider (Mercedes)            14.825
    4. Manuel Reuter (Opel)                      15.054
    5. Marcel Fässler (Mercedes)              21.560
    6. Mattias Ekström (Abt-Audi)            22.729
    7. Uwe Alzen (Mercedes)                      25.286
    8. Darren Turner (Mercedes)                26.015
    9. Christijan Albers (Mercedes)         29.774
  10. Thomas Jäger (Mercedes)                 34.669

    Gesamtwertung:
    1. Bernd Schneider (Mercedes)            161 Punkte
    2. Uwe Alzen (Mercedes)                      101 Punkte
    3. Peter Dumbreck (Mercedes)                88 Punkte
    4. Marcel Fässler (Mercedes)                76 Punkte
    5. Laurent Aiello (Abt-Audi)                75 Punkte
    6. Patrick Huisman (Mercedes)              63 Punkte
    7. Thomas Jäger (Mercedes)                  43 Punkte
    8. Mattias Ekström (Abt-Audi)              38 Punkte
    9. Manuel Reuter (Opel)                        35 Punkte
  10. Christian Abt (Abt-Audi)                 29 Punkte

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