Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V.

Deutsches Kupferinstitut feiert 75-jähriges Jubiläum mit NRW-Wirtschaftsminister

Kupfer in der Schmelze: Bei einer Temperatur von 1083 Grad Celsius wird das rote Metall flüssig. Weltweit liegt der jährliche Kupferbedarf bei 13 Millionen Tonnen, in Deutschland bei rund 1,7 Millionen Tonnen. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter... mehr

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    Düsseldorf (ots) - "Kupfer - Ein Metall mit Zukunft",  lautete das
Motto des Symposiums anlässlich des 75-jährigen Bestehens des
Deutschen Kupferinstituts, das heute mit 150 Gästen aus Wirtschaft,
Politik  und Forschung im Düsseldorfer Industrie-Club stattfand. Der
NRW-Wirtschaftsminister und Schirmherr der Veranstaltung, Ernst
Schwanhold, hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Kupferindustrie
als wichtigen Faktor der deutschen Wirtschaft hervor. Interessant sei
auch die Sekundärindustrie, sagte der Minister, da mehr als 50
Prozent der deutschen Kupferproduktion aus Schrotten und
kupferhaltigen Zwischenprodukten stamme.
    
    Dr. Jörg Hanisch, Vorstandsvorsitzender des Deutschen
Kupferinstituts, ließ in seinem Rückblick die Geschichte des 1927 in
Berlin gegründeten Instituts lebendig werden. Die Zielsetzung damals
war, eine neutrale und übergeordnete technisch-wissenschaftliche
Beratungsstelle zu schaffen. In dieser Tradition  verstehe sich das
heute in Düsseldorf ansässige Institut als kompetenter Partner der
Wirtschaft aber auch als Informationsquelle für ratsuchende
Verbraucher in Sachen Kupfer.
    
    Norbert Brodersen, Chairman des European Copper Institute,
Brüssel, unterstrich die Bedeutsamkeit der Einbindung des deutschen
Kupferinstituts in internationale, von Produzenten und Verarbeitern
gleichermaßen unterstützte Projekte zur  Marktförderung des Kupfers.
Verschiedene Projekte wären bereits erfolgreich mit dem Ziel
durchgeführt worden, zur Sicherung und Ausweitung des Kupfermarktes
beizutragen.    
    
    "Von der Bronzezeit zum Informationszeitalter" lautete das Thema
des  Gastvortrages von Professor Joachim Krüger vom Institut für
Metallurgie der RWTH Aachen. Kupfer werde bereits mehrere tausend
Jahre genutzt. Dennoch, so Professor Krüger, sei es erst das
Zeitalter der Industrialisierung gewesen, das einen ungebrochenen
Anstieg der Kupfernutzung brachte.
    
    Als weiterer Referent des Jubiläums-Symposiums stellte Dr. Helene
Karmasin vom Institut für Motivforschung in Wien die Frage: "Welche
Materialien werden wir in Zukunft schätzen?" Kupfer sei ein Material,
erklärte die Wissenschaftlerin, das exemplarisch mit dem Aufstieg der
Industriegesellschaft verbunden sei. Denn es stehe für eine Reihe von
Konzeptionen des Wünschenswerten, die unsere Zukunft bestimmen.
    
    
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