Das könnte Sie auch interessieren:

Bundespräsident Steinmeier ehrt die Jugend forscht Bundessieger 2019

Hamburg/Chemnitz (ots) - Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet Die ...

#GNTM 2019: Das sind die Finalistinnen

Unterföhring (ots) - Sie haben 15 Wochen vor den Kameras gestrahlt, sie haben bei den herausfordernden Walks ...

kinokino Publikumspreis geht an "Another Reality" / Erstmals verleihen 3sat und Bayerischer Rundfunk den Preis des Filmmagazins gemeinsam

Mainz (ots) - Die Redaktion von "kinokino", dem Filmmagazin von 3sat und Bayerischem Rundfunk, lobte auf dem ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von proDente e.V.

04.08.2004 – 09:52

proDente e.V.

2005 neue Regeln für Zuschüsse beim Zahnersatz: Befundbezogener Festzuschuss

2005 neue Regeln für Zuschüsse beim Zahnersatz: Befundbezogener Festzuschuss
  • Bild-Infos
  • Download

    Köln (ots)

    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist unter
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

    Ab 1. Januar 2005 gelten für gesetzlich Versicherte neue Regelungen für die Versicherung und Bezuschussung von Zahnersatz: Neu ist die separate Pflichtversicherung für Zahnersatz. Und neu sind die "befundbezogenen Festzuschüsse". Was heisst das genau?

    Auch im Jahr 2005 besitzt jeder gesetzlich Versicherte eine Versicherung für die Kosten einer Zahnersatzbehandlung. Wird Zahnersatz notwendig erhält er - wie heute - einen Zuschuss seiner gesetzlichen oder privaten Zahnersatzpflichtversicherung zu den Kosten der Behandlung.

    Neues Zuschuss-System

    Die Systematik, nach der die gesetzlichen Krankenkassen Zahnersatz bezuschussen, wird zum 1. Januar 2005 umgestellt: Statt der heute üblichen prozentualen Zuschüsse wird es befundbezogene Festzuschüsse geben.

    Worin besteht der Unterschied?

    Heute übernimmt die Krankenkasse einen prozentualen Anteil der Gesamtkosten einer Zahnersatzbehandlung. Praktisch bedeutet das: Gewährt die Krankenkasse "Patient A" einen Zuschuss von 50%, erhält der Patient in unserem fiktiven Beispiel für eine einfache Versorgung mit Gesamtkosten von 1.000 EURO einen Zuschuss von 500,- EURO.     Entscheidet sich Patient B - mit dem gleichen medizinischen Problem, dem gleichen Zuschuss (50%) und in der gleichen Zahnarztpraxis für eine aufwändigere Versorgung mit Gesamtkosten von 2.500,- EURO zahlt seine Krankenkasse ihm 1250,- EURO. Derjenige Patient, der sich nur eine einfache Versorgung leisten kann, bekommt auch nur einen geringen Zuschuss von der Solidargemeinschaft. Während derjenige, der sich einen teuren Zahnersatz leisten kann, einen höheren Zuschuss bekommt.

    Ab 2005: Befund orientierte Festzuschüsse

    Mit den ab 1. Januar 2005 geltenden befundbezogenen Festzuschüssen wird nach der Formel "gleiche Ausgangssituation - gleicher Zuschuss" eine neue Systematik eingeführt.  Sie orientiert sich nicht an den Kosten der Behandlung sondern an der Ausgangssituation im Gebiss - dem Befund.

    Zu diesem Zweck hat der Gemeinsame Bundesausschuss, ein Fachgremium, dem Vertreter der Krankenkassen, der Zahnärzteschaft und neutrale Mitglieder, sowie mit beratender Stimme Vertreter der Versicherten und der Zahntechniker angehören, fristgerecht zum 14. Juli 2004 die Befunde katalogisiert.

    Kämen Patient A und Patient B am 4. Januar 2005 mit dem gleichen Befund in die gleiche Zahnarztpraxis und würden - wie in unserem oben beschriebenen Beispiel - gänzlich unterschiedlichen Zahnersatz wählen, bekämen Sie dennoch den gleichen Zuschuss.

    Bonusheft ist weiterhin wichtig

    Die Höhe des Zuschusses ist weiterhin von dem Nachweis regelmässiger zahnärztlicher Untersuchungen abhängig (Bonusheft).

    Höhe der Zuschüsse werden derzeit definiert

    Nach den Vorgaben des GKV-Modernisierungsgesetzes hat der Gemeinsame Bundesausschuss inzwischen die Befunde katalogisiert. Diesen Befunden sind zugleich Regelversorgungen zugeordnet worden. Das heisst, der Gemeinsame Bundesausschuss hat für jeden Befund die durchschnittlichen Kosten einer ausreichenden, zweckmässigen und wirtschaftlichen Zahnersatzversorgung ermittelt. Diese Regelversorgung dient als Basis für die Berechnung der Höhe der Bezuschussung des jeweiligen Befundes. In einem nächsten Schritt muss der Gemeinsame Bundesausschuss bis zum 30. November 2004 die Höhe der jeweiligen Festzuschüsse bekannt machen.

ots Originaltext: proDente e.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:
proDente e.V.
Dirk Komorowski
Kirchweg 2
50858 Köln
Telefon+49 170 99 740
Telefax +49 170 99 742
Mobil +49 163 776 336 8
info@prodente.de      
www.prodente.de

Original-Content von: proDente e.V., übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von proDente e.V.
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung