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06.03.2007 – 12:22

Europäische Kommission

Deutsche Journalisten für europäisches Wettbewerbsfinale nominiert

Berlin (ots)

Die Beiträge "Mongolisches Gastspiel" von Susanne
Krieg und "Natürlich schwul" von Bastian Obermayer und Philipp 
Schwenke  haben die deutsche Ausscheidung des EU-Journalistenpreises 
"Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." 2006 gewonnen und werden als 
nationale Gewinner am europaweiten Wettbewerb teilnehmen.
Der Beitrag "Mongolisches Gastspiel", veröffentlicht im GEO 
Magazin, wurde von der deutschen Jury aufgrund seiner Originalität 
ausgewählt:  "Zwei Redakteurinnen des Magazins Ohrenkuss, das von 
Menschen mit Down-Syndrom geschrieben wird, reisen in die Mongolei, 
um die Volksgruppe zu besuchen, deren Name das öffentliche Bild ihrer
Behinderung geprägt hat. Susanne Krieg begleitete die beiden jungen 
Frauen und hat ihren Reisebericht mit einer Reportage über Trisomie 
21 verwoben." "Der Autorin gelingt es, mit einer klaren, 
bilderreichen Sprache und mit viel Feingefühl eine einprägsame 
Reportage zu schreiben und das Leben von Menschen mit Trisomie 21 aus
einer anderen als der gewohnten Perspektive zu beleuchten. Ihre 
optimistische Darstellung, die aufklärt ohne zu verklären oder zu 
beschönigen, leistet einen eindrucksvollen Beitrag für das 
Verständnis dieser Behinderung", begründet die Jury ihre 
Entscheidung.
Der in der Kategorie Nachwuchsjournalismus nominierte Artikel 
"Natürlich Schwul", erschienen im SZ Magazin, beeindruckte die Jury 
durch seine herausragende Rechercheleistung: "Bastian Obermayer und 
Philipp Schwenke beleuchten in ihrem informativen Beitrag umfassend 
mögliche Ursachen von Homosexualität. Die Autoren verzahnen dabei 
gekonnt die Entwicklungsgeschichte der Forschung mit einem Blick auf 
den Wandel des allgemeinen gesellschaftlichen Umgangs mit 
Homosexualität." "Überzeugt haben vor allem die fundierte Recherche 
und die klare Sprache, durch die die Autoren die umfassenden Fakten 
zum Thema in einer interessanten und fesselnden Reportage 
zusammenfügen", so die Beurteilung der Juroren.
Deutsche Jury
In der deutschen Jury waren neben Hans Leyendecker (Süddeutsche 
Zeitung), Barbara John (ehem. Ausländerbeauftragte des Berliner 
Senats) und Karin Wenk (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten- 
Union) auch Klaus Jetz (Lesben- und Schwulenverband Deutschland), 
sowie Marion Knappe (Pressesprecherin des DGB) und Prof. Hans-Peter 
Niedermeier (Leiter des Förderungswerks der Hanns-Seidel-Stiftung) 
vertreten. Aus den europaweit mehr als 500 eingereichten Texten 
stammten 81 Artikel aus Deutschland. Insgesamt  51 Beiträge erfüllten
alle Anforderungen und kamen in die deutsche Endauswahl.
Europäische Endausscheidung
Im europäischen Wettbewerbsfinale des EU-Journalistenpreises "Für 
Vielfalt. Gegen Diskriminierung." wird Anfang März in Brüssel die 
unabhängige EU-Jury die zwei Siegertexte aus allen nationalen 
Gewinnerbeiträgen wählen.

Pressekontakt:

MEDIA CONSULTA Deutschland GmbH, Daniela Rechenberger
Tel: +49 30 65 000-373, Fax: +49 30 65 000-329
E-Mail: d.rechenberger@media-consulta.com

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