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Leibniz-Rechenzentrum Garching der Bayerischen Akademie der Wissenschaften entscheidet sich für neuen IBM Supercomputer

Garching/München/Stuttgart (ots) - Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) hat IBM mit der Entwicklung und Lieferung eines neuen Höchstleistungsrechners beauftragt, der europaweit für Forschung und Industrie nutzbar werden wird. Im LRZ gibt es ein breites Spektrum an Forschungsanwendungen, von der Kosmologie über Medizin bis hin zu Strömungsmechanik. Der Rechner mit dem Namen SuperMUC wird zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme Mitte 2012 voraussichtlich einer der weltweit leistungsstärksten und energieeffizientesten Supercomputer auf Basis einer x86-Architektur (Intel) sein.

Seine Rechenleistung mit bis zu 3 PetaFLOP/s entspricht ca. 150.000 leistungsstarken PCs: 3 Milliarden Menschen müssten sekündlich gleichzeitig mit Taschenrechnern je eine Million Berechnungen ausführen, um auf die gleiche Rechenleistung zu gelangen. Das System repräsentiert ein Projektvolumen im höheren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und wird zu gleichen Teilen durch den Bund und das Land Bayern finanziert.

SuperMUC zeichnet sich durch ein besonders innovatives Energieeffizienz-Konzept aus: Es basiert auf einer neuen Warmwasser-Kühltechnologie, die den Einsatz konventioneller, energieaufwändiger Kühlsysteme dramatisch reduziert. Das Böblinger Entwicklungszentrum von IBM bringt in diesem Kontext eine hohe Kompetenz mit und hat die Entwicklung in der technischen Systemumsetzung dieses Projekts für LRZ als Kooperationspartner übernommen.

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