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19.03.2003 – 12:00

Boston Scientific Corporation

Besserer Schutz bei verengten Arterien durch neuen Wirkstoff-freisetzenden TAXUS(TM) Express(2TM) Stent von Boston Scientific

Besserer Schutz bei verengten Arterien durch neuen Wirkstoff-freisetzenden TAXUS(TM) Express(2TM) Stent von Boston Scientific
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    Ratingen/Siegburg (ots)

    Besonders Herzinfarkt-Risikogruppen wie Diabetiker sollen von dem     neuen System profitieren

    Boston Scientific präsentierte heute seinen neuen Wirkstoff-freisetzenden Koronarstent TAXUS(TM) Express(2TM) im Rahmen einer Live-Implantation im Herzzentrum Siegburg. Die Gefäßstütze verhindert eine erneute Verengung der Blutgefäße und soll insbesondere für Patienten mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko, zum Beispiel Diabetiker, eine sehr gute Behandlungsmöglichkeit sein. Der Einsatz von TAXUS(TM) Express(2TM) beugt somit indirekt der Gefahr eines Herzinfarktes vor und steigert die Lebensqualität der betroffenen Patienten.

    Alleine in Deutschland sterben jährlich rund 80.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Häufig sind verengte Blutgefäße die Ursache, denn sie blockieren die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr zum Herzen, die über das Blut geregelt wird. Häufig kommt es dann zu einem Herzinfarkt. Koronarstents sind Gefäßstützen aus Metall, die in verengten Arterien zum Einsatz kommen, um den freien Blutfluss zur Versorgung des Herzens zu verbessern. Die Implantation eines Stents ist ein minimaler Eingriff, der ambulant durchgeführt wird und fast schmerzfrei für den Patienten ist. Dabei schiebt der Arzt von der Leiste (Oberschenkelarterie) oder dem Handgelenk des Patienten einen Ballonkatheter in das betroffene Gefäß bis hin zu der verengten Stelle. Der Patient bekommt dafür eine lokale Betäubung, so dass er bei Bewusstsein bleibt und mit dem Arzt ‚zusammenarbeiten' kann. Das heisst, er muss während des Eingriffs in der Lage sein mitzuteilen, wie er sich fühlt. Sobald der Stent an der verengten Gefäßstelle platziert ist, wird er expandiert und drückt sich an die Gefäßinnenwand.

    Obwohl das Einsetzen reiner Metall-Stents ohne Medikamentenbeschichtung bereits sehr erfolgreich ist, kommt es in bis zu 30 Prozent der Fälle innerhalb von sechs Monaten nach dem Eingriff zu Wiederverengungen (Restenosen) der Gefäßwand. In einigen dieser Fällen sollte ein weiterer Stent eingesetzt werden.

    Restenosen lassen sich künftig durch Verwendung des TAXUS(TM) Express(2TM) Paclitaxel-freisetzenden Stent drastisch reduzieren, denn dieser ist im Gegensatz zu reinen Metall-Stents mit dem Wirkstoff Paclitaxel beschichtet. Die Beschichtung besteht aus dem von Boston Scientific entwickelten und patentrechtlich geschützten TransluteTM-Polymer kombiniert mit dem Paclitaxel. Das Polymer ermöglicht die kontrollierte Freisetzung und Dosierung des Wirkstoffs, wodurch eine Wiederverengung des Gefäßes und damit die erneute Beeinträchtigung des Blutflusses verhindert werden kann. Der Wirkstoff Paclitaxel wird dabei nach Einsetzen des Stents an die Zellen abgegeben und hemmt das Neuwachstum von Gewebe an der Gefäßwand, ohne den Heilungsprozess im Gefäß zu beeinträchtigen.

    Boston Scientific hat bereits zahlreiche Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit des Paclitaxel-freisetzenden Stent-Systems durchgeführt. Die bisherigen Studienergebnisse belegen, dass der Restenoseprozess durch den Einsatz von TAXUS Express2 gehemmt beziehungsweise auf ein Minimum reduziert werden kann. Mit der Einführung des TAXUS Express2 gibt es jetzt eine neue Möglichkeit, die Behandlung koronarer Herzerkrankungen zu verbessern und damit die Zahl der Herzinfarkte zu verringern. Insbesondere Risikopatienten, wie Diabetiker und Personen mit sehr kleinen Gefäßen, die häufig unter Restenosen leiden, können von dem neuen Stent-System profitieren.

    Das TAXUS TM Stent-System besteht aus dem TransluteTM-Polymer, dem Wirkstoff Paclitaxel und der neuesten Generation von Stent-Plattformen, dem Express2-Stent. Der Erfolg des Systems beruht auf dem verlässlichen und reibungslosen Zusammenwirken dieser fortschrittlichen Technologien. TAXUS erhielt am 21. Januar 2003 die CE-Kennzeichnung und damit die Zulassung für den deutschen Markt.

    Zum Unternehmen

    Boston Scientific ist ein weltweiter Entwickler, Hersteller und Vermarkter von Medizinprodukten. Die Produkte des Unternehmens werden in einer Vielzahl interventioneller medizinischer Spezialgebiete eingesetzt. Insgesamt sorgen weltweit 14.000 Mitarbeiter (davon 3.400 in Europa) dafür, individuelle Lösungen für jeden Kunden zu liefern.

    Die deutsche Tochterfirma Boston Scientific Medizintechnik GmbH mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf wurde 1987 gegründet. Von den rund 140 Mitarbeiter sind 120 im kundenbezogenen Innen- und Außendienst tätig und 20 Angestellte administrativ unterstützend.

ots Originaltext: Boston Scientific
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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