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16.10.2008 – 13:55

Ravensburger Buchverlag GmbH

ots.Audio: Frankfurter Buchmesse Studie beweist: Eltern lesen ihren Kindern zu wenig vor Marktführer Ravensburger will mit neuen Angeboten das Vorlesen fördern MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN

Ein Audio

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    Frankfurt (ots)

    - Querverweis: Audiomaterial ist unter
        http://www.presseportal.de/audio und
        http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -

    Anmoderation: Frankfurt ist seit gestern wieder das Mekka aller Buchfans. Auf der 60. Frankfurter Buchmesse zeigen rund 7.000 Aussteller aus 110 Ländern die Neuerscheinungen der Saison. Sage und schreibe 400.000 Bücher sind in den sechs Messehallen ausgestellt.

    Wer diese Zahlen hört, der glaubt, Deutschland sei ein Lese-Paradies. Mitnichten! Der Ravensburger Buchverlag, Marktführer im Jugendbuchsegment, hat heute bei seiner Pressekonferenz auf der Buchmesse eine Studie zum Thema "Vorlesen in Deutschland" vorgestellt. Die Untersuchung, in Auftrag gegeben von der Stiftung Lesen, der Zeitschrift "Zeit" und der Deutschen Bahn, beweist: 40 % der Eltern lesen ihren Kindern gar nicht oder nur selten vor. Renate Herre, Geschäftsführerin beim Ravensburger Buchverlag zu den Auswirkungen der Vorlese-Unlust der Eltern:

    1. O-Ton Renate Herre    0`23 Also das Vorlesen und Vorgelesen bekommen hat eigentlich eine wichtige Initialwirkung für Kinder, weil dadurch wird vieles an vernetztem Denken gefordert. Es hat großen Einfluss auf die Phantasie, auf die Kreativität und die Konzentration von Kindern. Und das schlimme, was dabei ja auch verloren geht, sind die innigen Momente zwischen Eltern und Kind, die in so einer Situation eigentlich nicht mehr verstanden und erlebt werden.

    Nur knapp ein Drittel aller Eltern, so die Studie, lesen ihren Kindern täglich vor. Besonders die Väter verweigern sich hier und sind richtige Vorlesemuffel! Dies bestätigen auch die Kinder:

    2 O-Ton Umfrage Kinder    0`15 Der kommt spät von der Arbeit und dann hat er auch keine Zeit. Ja, dann wenn er kann. Abends kommt er ja dann von der Arbeit, und dann essen wir und dann gehen wir ins Bett. Und der Papa darf dann öfters noch mit der Mama Fernsehgucken. (0'13)

    Dabei ist das Vorlesen nicht nur eine spannende Unterhaltung für die Kinder, sondern das Vorlesen ist unverzichtbar für die frühkindliche Sprachförderung, ist eine wichtige Voraussetzung für die spätere Lesekompetenz und damit für die Lernfähigkeit der Kinder. Renate Herre:

    3. O-Ton Renate Herre    0`26 Wenn Sie ein Kind nicht zum Lesen bewegen können und es zum Lesen faszinieren bis zum Alter von zehn Jahren, also so bis zum Schulübertritt, dann wird es sich erwiesenermaßen auch hinterher mit dem Lesen schwer tun und nicht mehr zum Leser werden. Und das andere ist, dass beim Gehirn physiologisch einfach nachgewiesen ist, dass alle neuronalen Netzwerke bis zum achten Lebensjahr geknüpft werden. Und da werden entscheidende Meilensteine einfach auch gesetzt.

    Der Ravensburger Buchverlag hat bereits vor fünf Jahren die Kampagne "Leseförderung" gestartet, deren Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler ist. Mit "Bücher für Kleinkinder", die "Leserabe-Initiative für Erst- und Zweitklässler" und dem Ravensburger Lesekoffer sind bisher 1,4 Millionen Kinder erreicht worden. Renate Herre:

    4. O-Ton Renate Herre    0`14: Das Projekt "Lesestart" an sich erreicht jetzt 800.000 Kinder über zwei Jahre. Und wir haben jetzt 2008 das Budget von 390.000 verteilten Sets an die Kinderärzte bereits ausgeschöpft. Also die Resonanz ist ganz enorm, es wird begeistert aufgenommen.

    Abmoderation: Vorlesen ist ein Familienereignis und durch nichts zu ersetzen! Und die Deutschen lesen ihren Kindern viel zu wenig vor. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Vorlesen in Deutschland der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der Zeitschrift "Zeit". Der Ravensburger Buchverlag hat heute auf der 60. Frankfurter Buchmesse in einer Pressekonferenz Initiativen vorgestellt, die helfen sollen, dass mehr Mütter und Väter ihren Kindern vorlesen.

    ACHTUNG REDAKTIONEN:        Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Pressekontakt:
Ansprechpartner:
Ravensburger Buchverlag, Michaela Magin, 0751 86 1020
all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

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