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Warum Schnarchen gefährlich sein kann

Stuttgart (ots) - Magazin Reader's Digest erklärt in seiner Mai-Ausgabe, warum es wichtig ist, vermeintlich harmlose Signale des Körpers genauer untersuchen zu lassen

Manche Menschen leiden unter Völlegefühl, andere haben schiefe Zähne, wieder andere schnarchen, wundern sich über den plötzlichen Ausfall der Augenbrauen oder haben andere vergleichbare Beschwerden, ohne deshalb gleich einen Arzt aufzusuchen. Manchmal ist es aber durchaus ratsam, nach den Ursachen zu suchen, um möglicherweise schlimmere Krankheiten zu verhindern. Das Magazin Reader's Digest erklärt in seiner Mai-Ausgabe am Beispiel mehrerer Symptome, warum es wichtig ist, sich rechtzeitig um solche Signale des Körpers zu kümmern.

So kann der Ausfall der Augenbrauen darauf hindeuten, dass die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert. Die Folge: Der Stoffwechsel wird langsamer und es besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Glaukome und Demenz. Experten raten deshalb zu einem Bluttest beim Arzt.

Ein Arztbesuch wird auch demjenigen empfohlen, der über Magenverstimmungen klagt oder dauerhaft unter einem Blähbauch leidet. Im ersten Fall kann eine Magenspiegelung helfen, um zu klären, ob sich im mittleren Verdauungstrakt krebsartige Veränderungen entwickelt haben. Im zweiten Fall kann bei Frauen eine dauerhafte Vergrößerung des Bauchraumes darauf hindeuten, dass Eierstockkrebs vorliegt - zumal wenn Symptome wie Beckenschmerzen, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und ein Völlegefühl hinzukommen. Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, liegt die Überlebensrate für die nächsten fünf Jahre bei 85 bis 90 Prozent, in späteren Stadien sinkt sie auf nur noch rund 25 Prozent. Eine Untersuchung der Bauchhöhle auf Zysten, eine Ultraschalluntersuchung sowie ein Bluttest können hier Klärung bringen.

Vorsorge ist auch beim Thema Schnarchen notwendig, weil es ohne Behandlung leicht zu einer Schlafapnoe führen kann. Dabei setzt die Atmung des Betroffenen kurzfristig aus, bis der Schlafende nach Luft schnappt, meist ohne dabei aufzuwachen. Ohne Tiefschlafphasen und infolge des Sauerstoffmangels fühlt er sich ständig erschöpft. Nach Untersuchungen der Britischen Gesellschaft für Schlafapnoe drohen chronischen Schnarchern fünfmal häufiger Krankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes Typ II, Schlaganfall und erhöhtes Cholesterin. Fachleute raten deshalb zum Arztbesuch, zumal sich Schlafapnoe mit Hilfe eines speziellen Beatmungsgeräts bekämpfen lässt. Daneben sollten die Betroffenen aber auch selbst darauf achten, ihr Gewicht zu reduzieren, das Rauchen aufzugeben und weniger Alkohol zu trinken.

Auch ein anderes Signal des Körpers sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Wenn sich gelbe Flecken um die Augen bilden. Dabei kann es sich um Xanthelasmen handeln, die ein Hinweis auf erhöhte Cholesterinwerte sein können. Überschüssiges Cholesterin im Blut lagert sich an den Gefäßinnenwänden ab und kann zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Experten raten auch hier zu einem Bluttest beim Arzt. Sollten die Blutfettwerte erhöht sein, kann eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten helfen. Wer sich an den Xanthelasmen stört, kann sich diese übrigens mit Laser, Skalpell oder Vereisung entfernen lassen.

In seiner Mai-Ausgabe gibt das Magazin Reader's Digest darüber hinaus Tipps, welche Gefahren lauern, wenn Menschen schiefe Zähne haben oder unter Plattfüßen leiden, warum Frauen ihren Arzt konsultieren sollten, wenn ihr vaginaler Ausfluss auffällig gefärbt ist, und warum man bei einem kurzzeitigen Sehverlust unbedingt zum Augenarzt gehen sollte.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Mai-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Pressemitteilung und Artikel aus der Mai-Ausgabe zum Download: http://www.readersdigest.de Auf "Unternehmen" und dann auf "Service für Journalisten" klicken (Rubrik Magazin Reader's Digest)

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