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01.07.2008 – 10:00

Reader's Digest Deutschland

Kühl föhnen ist besser als heiß föhnen

Stuttgart (ots)

Reader's Digest gibt Tipps für die richtige
Pflege von Haut und Haaren
Eine schöne Haut, dazu ein sehenswerter Teint und obendrein  
perfekte Haare: Wer in Mode- und Lifestyle-Magazinen blättert, stößt 
immer wieder auf solche Bilder. Aber nicht nur Models können so 
aussehen, auch für Jedermann ist das möglich. Das Magazin Reader's 
Digest Deutschland gibt in seiner Juli-Ausgabe viele Informationen 
und Ratschläge für die richtige Pflege von Haut und Haaren.
Bei der Hautpflege sollte man einige Grundregeln beachten. Dabei 
gilt zu erst: Wer sich über seinen Hauttyp unsicher ist, sollte sich 
eine Hautanalyse gönnen. Experten unterscheiden dabei zwischen den 
Hauttypen normal, fett-feucht, fett-trocken, fettarm-feucht und 
fettarm-trocken. Reader's Digest zählt in seiner neuen Ausgabe die 
wesentlichen Merkmale auf. "Nur wenn Sie wissen, in welchem Zustand 
Ihre Haut ist, können Sie ihr die Pflege geben, die sie wirklich 
braucht", betont Isolde Hof von der Klinik für Dermatologie an der 
Technischen Universität München. So kann eine trocken erscheinende 
Haut durchaus genügend Fett produzieren, ihr fehlt nur die nötige 
Feuchtigkeit. In solchen Fällen genügt eine leichte 
Feuchtigkeitscreme.
Wichtig auch: Allzu häufiges Duschen schadet dem Körper, weil 
damit die Haut entfettet wird und es im Extremfall zu Ekzemen kommen 
kann. Im Regelfall gilt, dass ein Duschbad alle zwei oder drei Tage 
ausreicht, um die normale Verschmutzung zu beseitigen. Das Eincremen 
danach ist normalerweise nicht nötig, weil die Haut zwei bis drei 
Stunden später automatisch  Fett und Feuchtigkeit produziert.
Fakt ist aber: Je älter man wird, desto dünner, trockener und 
fettärmer wird die Haut. Und alle Versuche, den Alterungsprozess mit 
Anti-Falten-Cremes aufzuhalten, haben nur eine begrenzte Wirkung. 
"Natürlich gibt es Cremes, welche die Haut mithilfe von Feuchtigkeit 
frischer erscheinen lassen. Solche Effekte sind aber immer nur 
vorübergehend und lassen sich ähnlich nach einem Vollbad oder dem 
Besuch eines Dampfbades beobachten", warnt Professor Wolf-Ingo Worret
von der Arbeitsgemeinschaft für ästhetische Dermatologie und 
Kosmetologie in München, vor allzu großen Erwartungen.
Auch den Einfluss der Ernährung auf den Hautzustand relativiert 
Worret: "Es ist wichtig, viel zu trinken, um die Feuchtigkeitsdepots 
der Haut aufzufüllen. Die Auswirkungen einzelner Nahrungsmittel aufs 
Hautbild wurden hingegen lange Zeit überschätzt." So gilt es 
inzwischen als bewiesen, dass weder der Genuss von Nüssen noch von 
Schokolade zu Pickeln führt. Wer dennoch Auffälligkeit an seiner Haut
entdeckt oder weiß, dass es schon früher Hauterkrankungen in der 
Familie gab, sollte einen Arzt aufsuchen.
Wer seiner Haut etwas Gutes tun will, muss sie vor allem gegen 
allzu starke Sonneneinstrahlung schützen. Die Grundregel: Je näher 
man dem Äquator kommt und je länger man sich bei Sonnenschein am Meer
oder im Schnee aufhält, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor der 
Sonnenmilch oder -creme sein. Ein gutes Sonnenschutzprodukt sollte 
sowohl UV-B als auch UV-A-Filter haben; beide Werte sind auf der 
Verpackung ausgewiesen.
Wichtig auch: Das Mittel auftragen, bevor man in die Sonne geht. 
Wer im Meer oder Pool geschwommen ist oder sich sonst sportlich 
betätigt hat, sollte nachcremen. Die Wahl des richtigen Mittels hängt
immer auch vom Hauttyp ab. Bei einer trockenen Haut bietet sich eine 
fettreichere Creme an, zumindest sollte es sich um eine 
Öl-in-Wasser-Emulsion handeln. Vorsicht ist bei Sonnenölen 
angebracht. Sie sind zwar wasserfest, haben aber meist keinen hohen 
Lichtschutzfaktor.
Wer obendrein schöne Haare haben möchte, sollte auf eine gesunde, 
protein-, vitamin- und mineralienhaltige Ernährung achten, weil 
Eiweiß- und Nährstoffmangel leicht das Haarwachstum beeinträchtigen 
oder zu Haarausfall führen können. Wichtig auch: Wer seine Haare 
allzu heiß föhnt, alkoholhaltiges Haarspray verwendet oder sich ohne 
Kopfbedeckung zu lange in der Sonne aufhält, sorgt dafür, dass das 
Haar austrocknet und seinen Glanz verliert. "Trockenes Haar bricht 
schneller ab oder spaltet sich an den Enden. Es entsteht der 
gefürchtete Spliss", sagt Imke Barbara Peters, die in Mülheim an der 
Ruhr den Friseurnachwuchs ausbildet.
Die Devise lautet deshalb: Kalt oder kühl föhnen, bei Sonne und 
Wind einen Hut oder ein Tuch tragen oder die Haare 
zusammenbinden.Und: Nach dem Schwimmen das Chlor oder Salz sofort 
rauswaschen. Wer strapaziertes Haar besitzt, sollte sich ein 
schonendes Shampoo zulegen oder gelegentlich eine Intensivkur gönnen.
Auf jeden Fall raten die Experten davon ab, die Kopfhaut beim 
Haarewaschen zu stark zu massieren, weil das die Talgdrüsen und damit
die Fettproduktion anregt.
Auch das kräftige Rubbeln nach dem Waschen tut keinem Haar gut. 
Stattdessen sollte man das Wasser mit dem Handtuch herausdrücken und 
die Mähne einmal gegen die Wuchsrichtung bürsten. Das aktiviert den 
Stoffwechsel der Haut, und die Haarwurzeln werden besser mit 
Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen 
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Juli-Ausgabe von Reader's Digest 
Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.
Artikel aus der Juli-Ausgabe zum Download:
http://www.readersdigest.de Auf Service für Journalisten klicken 
(Rubrik Magazin Reader's Digest)

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