Giesecke & Devrient GmbH

Österreichs Bundesministerin für Gesundheit und Frauen Maria Rauch-Kallat zu Gast bei Giesecke & Devrient

    München (ots) - Bei Ihrem Besuch des Münchner Technologiekonzerns Giesecke & Devrient (G&D) informierte sich die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen, Maria Rauch-Kallat, über die Herstellung der in Österreich gerade eingeführten e-card. Die österreichische Sozialversicherungskarte wird zunächst im Gesundheitswesen eingesetzt, soll künftig aber auch - versehen mit einer Signaturfunktion - als Schlüssel zu einer modernen und dienstleistungsorientierten öffentlichen Verwaltung genutzt werden. Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Giesecke & Devrient GmbH (G&D), zeigte der Ministerin das Dienstleistungszentrum des Unternehmens, in dem die e-card mit den persönlichen Daten des jeweiligen Karteninhabers versehen wird.

    Im April 2004 beauftragte der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger G&D, eine leistungsfähige intelligente Chipkarte für Österreich zu entwickeln. Der papier-basierte Krankenschein sollte durch eine moderne elektronische Gesundheitskarte ersetzt werden, die "e-card". Diese Karte ist zugleich die europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Neben den acht Millionen Karten, die bis Ende dieses Jahres ausgegeben werden, liefert G&D eine komplette Lösung, die auch das elektronische Kartenmanagementsystem einschließt. Die zahlreichen Funktionen auf einer einzigen Karte werden erst durch das Kartenmanagementsystem, auch Card Application Management System (CAMS) genannt, ermöglicht. Das CAMS steuert alle Daten und Anwendungen auf der Karte während ihres gesamten Lebenszyklus. Erst mit einem solchen System lassen sich zukünftige, schon jetzt geplante oder absehbare Ausbaustufen der Kartenfunktionalität verwalten, ohne die Karten auszutauschen.     So planen die österreichischen Behörden ab dem kommenden Jahr weitere Anwendungen mit der e-card. Sie ist dafür vorbereitet, als Bürgerkarte zu fungieren. Damit ist sie ein Hightech-Ausweisdokument, das die Behörden für den "Amtsweg über das Internet" anerkennen. Den gesetzlichen Auflagen für Signaturfunktionen, Verschlüsselungsverfahren und Speicherreserven genügt die Chipkarte schon jetzt.

    Die österreichische e-card gilt als das fortschrittlichste Gesundheitskarten-Projekt zur Modernisierung des Gesundheitswesens in einem europäischen Land.

    Über Giesecke & Devrient:

    Giesecke & Devrient (G&D) ist Technologieführer bei Smart Cards und Anbieter chipkartenbasierter Lösungen für die Bereiche Telekommunikation, elektronischer Zahlungsverkehr, Gesundheit, Identifizierung, Transport sowie IT-Sicherheit (PKI). G&D ist zudem führend in der Herstellung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten sowie in der Banknotenbearbeitung. Die G&D Gruppe mit Sitz in München hat Tochterunternehmen und Joint Ventures in der ganzen Welt. Im Geschäftsjahr 2004 beschäftigte das Unternehmen rund 7.300 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi-de.com.

Kontakt: Giesecke & Devrient GmbH Andrea Bockholt, Pressesprecherin Prinzregentenstraße 159, D-81607 München Telefon: +49 89 41 19-2422, Telefax: -2020 E-Mail: andrea.bockholt@gi-de.com

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