Statistisches Bundesamt

ACHTUNG SENDESPERRFRIST: Weitergabe und Freigabe erst ab , 25.04.2006, 08:00 Uhr
Importpreise März 2006: + 5,5% gegenüber März 2005

ACHTUNG SENDESPERRFRIST: Weitergabe und Freigabe erst ab , 25.04.2006, 08:00 Uhr

    Wiesbaden (ots) - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im März 2006 um 5,5% über dem Vorjahresstand. Im Februar und im Januar 2006 hatte die Jahresveränderungsrate + 6,4% beziehungsweise + 6,8% betragen. Der Rückgang der Jahresteuerungsrate beruht auf einem Basiseffekt. Die im März 2005 beobachteten starken Preissteigerungen (+ 1,3% gegenüber Februar 2005) gehen erstmals nicht mehr in die Berechnung der Vorjahresrate ein.

    Die anhaltende Verteuerung der Energie (+ 31,7% gegenüber März 2005) ist – wie schon in den Vormonaten – die wesentliche Ursache für den Anstieg der Einfuhrpreise im Vorjahresvergleich. Insbesondere Erdgasimporte wurden gegenüber März 2005 um 46,6% teurer. Die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen um 28,1%. Hier verteuerte sich im Vorjahresvergleich vor allem Motorenbenzin (+ 35,8%). Für rohes Erdöl mussten die Importeure im März 2006 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat 27,9% mehr bezahlen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im März 2006 um 3,2% höher als im Vorjahr.

    Erhebliche Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr wurden außerdem – wie schon in den Vormonaten – bei folgenden Gütern festgestellt: Rohkupfer (+ 69,7%), Eisenerze (+ 32,7%), Rohaluminium (+ 32,6%) und Nicht-Eisen-Metallerze (+ 26,2%). Billiger als vor einem Jahr waren dagegen unter anderem elektronische Bauelemente (– 18,7%) und Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen (– 14,7%).

    Gegenüber Februar 2006 stieg der Einfuhrpreisindex um 0